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Agrosprit schützt das Klima Agrosprit verursacht mehr Treibhausgase als fossile Kraftstoffe.
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Agrosprit konkurriert nicht mit dem Anbau von Nahrungsmitteln Mehr Flächen für Agrosprit bedeutet weniger Flächen für Nahrungsmittel.
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Landwirte benötigen Agrosprit als Einkommensalternative. Agrosprit füllt vor allem die Kassen der Automobil- und Agrarkonzerne.
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Agrosprit verringert die Abhängigkeit von Erdöl. Agrosprit verbraucht zu viele Flächen, um Erdöl in nennenswerten Mengen ersetzen zu können.
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Agrosprit aus deutscher Produktion zerstört keine Regenwälder. Unsere Futter- und Lebensmittelproduktion wird ins Ausland verlagert und zerstört dort Regenwälder und andere Naturflächen.
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Zertifizierung garantiert die Nachhaltigkeit von Agrosprit. Wesentliche ökologische Effekte werden bei der Zertifizierung nicht berücksichtigt
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Neue Agrokraftstoffe aus Holz oder Algen sind keine Konkurrenz zu Lebensmitteln. Auch die neuen Agrokraftstoffe brauchen zusätzliche Flächen und konkurrieren dadurch mit dem Lebensmittelanbau.
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Beim Anbau von Agrokraftstoffen entstehen gleichzeitig auch Futtermittel. Sinnvoller ist die Produktion von Lebens- und Futtermitteln.
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Der Treibhauseffekt wird durch Agrosprit keineswegs gestoppt. Entwaldung, Brandrodung, Grünlandumbruch und energieintensive Monokulturen sorgen im Gegenteil dafür, dass die Emissionen steigen. Zudem verhindern Agrotreibstoffe notwendige Maßnahmen zur Reduktion von Verkehrsaufkommen und Kraftstoffverbrauch.

Dennoch wird die Nutzung von Agrosprit weltweit massiv ausgeweitet. Anbauflächen werden dadurch immer knapper. Vor allem in Ländern des Südens werden Naturflächen für neue Äcker vernichtet, Kleinbauern werden von ihrem Land vertrieben und können sich nicht mehr selbst versorgen. Die Preise für Land und Lebensmittel steigen.

Eine Milliarde Hungernder konkurriert mit einer Milliarde Autofahrern um die Agrarflächen der Erde. Dabei könnte eine Tankfüllung Agrosprit einen Menschen ein Jahr ernähren. Ein Oberklassewagen, der mit Weizen-Ethanol betankt wird, verschlingt umgerechnet alle zwei Kilometer ein Brot.