Mit unserer Kampagne "Ölpalm-Plantagen sind keine Wälder!" im Frühjahr 2010 konnten wir einen Zwischenerfolg verbuchen: Die EU-Kommission verzichtete auf brisante Passagen im Entwurf ihrer Nachhaltigkeitskriterien für „Biokraftstoffe“. Nun geht es in die nächste Runde:
Die EU-Kommission will nun die Auswirkungen der „indirekten Landnutzungsänderungen“ in ihre Nachhaltigkeitskriterien integrieren, also die Folgen der Ausweitung industrieller Agrarproduktion, vor allem in Ländern der Dritten Welt.
Denn für Agrosprit-Produktion werden Wälder gerodet, Moore trockengelegt, Bauern von ihrem Land vertrieben und in den Hungertod geschickt. Zudem verursacht Agrosprit wahrscheinlich sogar mehr CO2-Emmissionen, als er einspart.