Die sechste Auslöschung
Das große Artensterben ist in vollem Gange
Das Aussterben von Tier- und Pflanzenarten
vollzieht sich in beängstigender
Geschwindigkeit. Diese Tatsache
ist vielen Menschen bewusst, nicht
zuletzt durch die Veröffentlichung der „Roten
Listen“ für bedrohte Arten. Doch im
Schatten dieses Schwindens der natürlichen
biologischen Vielfalt vollzieht sich
eine weitere Entwicklung, die das Überleben
der Menschheit unmittelbar betrifft:
das Verlöschen des Teils der biologischen
Vielfalt (Biodiversität), die vom Menschen
geschaffen wurde. Zu dieser „Agrobiodiversität“
zählt der Reichtum der vom Menschen
gezüchteten Getreide- und Gemüsearten
und -sorten ebenso wie die vielen
hundert Tierrassen, die während der letzten
10.000 Jahre durch menschliche Züchtung
entstanden sind. Die Agrobiodiversität
macht zwar nur einen zahlenmäßig kleinen
Teil der gesamten biologischen Vielfalt
aus, ist jedoch für die menschliche Ernährung
unmittelbar wichtig. Durch den Prozess
der „Gen-Erosion“, des langsamen
Verschwindens dieser genetischen Ressourcen
ist die Sicherung der Welternährung
für zukünftige Generationen massiv
bedroht.
Biodiversität beschreibt die Vielfalt der Arten
auf der Erde, die Vielfalt innerhalb der
Arten sowie die Vielfalt von Ökosystemen.
Der dramatische Schwund dieser Vielfalt
lässt sich durch nackte Zahlen verdeutlichen.
Nach Schätzungen existieren zwischen
fünf und 30 Millionen Pflanzen- und
Tierarten auf der Erde. Nur ein Bruchteil
davon, rund 1,4 Millionen Arten, ist bis
heute entdeckt und wissenschaftlich beschrieben.
Im Zuge des Artenschwunds
sterben jeden Tag 70 bis 100 Arten aus.
Und die Geschwindigkeit des Artensterbens
gewinnt an Fahrt. Wissenschaftler
vergleichen die heutige Situation bereits
mit den fünf großen Massensterben, die es
auf der Erde in den vergangenen 600 Millionen
Jahren gegeben hat – zuletzt vor
etwa 65 Millionen Jahren mit dem Aussterben
der Dinosaurier. Schon im Jahr
2000 kam deshalb der Wissenschaftliche
Beirat Globale Umweltveränderungen
(WBGU) der Bundesregierung zu dem
Schluss: Die Problematik der Biodiversität
„erlebt gegenwärtig einen dramatischen
Zusammenbruch: ihre ‚6. Auslöschung’. Sie
könnte die letzte große Krise, bei der vor
65 Mio. Jahren u.a. die Saurier ausstarben,
an Wucht sogar noch übertreffen. Mit
dem Verlust der Tier- und Pflanzenarten
gehen ihre genetischen und physiologischen
Baupläne verloren, die z.B. für die
Medizin und Landwirtschaft von großem
Wert sein können. Die Gen- und Artenverluste
wiegen um so schwerer, als es sich
um irreversible Vorgänge handelt: Verlorenes
bleibt verloren, verpasste Chancen
kehren niemals wieder“.
Auch in Deutschland sind bereits rund 520
Tierarten sowie 512 Pflanzen- und Pilzarten
ausgestorben, rund 40 Prozent der einheimischen
Pflanzen- und Tierarten sind
mittlerweile gefährdet oder akut von der
Vernichtung bedroht. Das Bundesamt für
Naturschutz rechnet damit, dass innerhalb
der nächsten Jahre ein Drittel aller hiesigen
Pflanzen- und Tierarten aussterben
wird.
Geopfert und leergefischt
Besonders katastrophal ist die Situation in
hochkomplexen Lebensräumen wie den
tropischen Regenwäldern. Diese und andere
Regionen mit einer hohen Artendichte
werden auch als Biodiversitäts-Hotspots
bezeichnet. 34 solcher Gebiete gibt es auf
dem Globus: Auf nur 2,3 Prozent der globalen
Landfläche leben hier drei Viertel aller
bedrohten Säugetiere, Vögel und Amphibien,
42 Prozent der Landwirbeltiere und
etwa die Hälfte aller Pflanzenarten.
Die Gründe für den massiven Rückgang der
Biodiversität sind seit langem bekannt:
Zersiedlung, die Zerschneidung von Lebensräumen
durch Straßen, die Zerstörung
ökologisch sensibler Gebiete, Umweltgifte,
die Landwirtschaft und grenzenloser Rohstoffhunger
sind die Hauptschuldigen. So
werden derzeit die letzten Regenwälder in
Sumatra für die Papier- und Zellstoffindustrie
geopfert, mit ihnen die Lebensräume
für Tiger, Nashorn und Orang-Utan.
Daneben gefährdet die rücksichtslose
Überfischung und Ausplünderung der Weltmeere
den Lebensraum Meer. Biologen
warnen, dass die Ozeane bereits im Jahr
2050 leergefischt sein könnten. Weitere,
komplexere Faktoren kommen hinzu,
beispielsweise die Problematik von durch
den Menschen in bestimmte Ökosysteme
eingeschleppte Arten. Die Ansiedlung des
schnell wachsenden Nilbarschs im Viktoriasee
führte zu einer ökologischen Katastrophe.
Die Raubfische vernichteten in
wenigen Jahren etwa 200 andere Barscharten,
die bislang in diesem See gelebt
hatten.
Der wichtigste Motor des weltweiten
Rückgangs der Biodiversität ist allerdings
die industrielle Landwirtschaft mit ihren
großflächigen Monokulturen und dem Pestizideinsatz.
Durch sie werden Lebensräume
von Pflanzen und Tieren nachhaltig zerstört,
etwa durch die Rodung der Regenwälder
für den Soja-Anbau in Südamerika
oder den Ölpalmenanbau in Asien.
Das Artensterben ist mittlerweile auch in
der Politik angekommen. Erst im April 2007
verabschiedete das Europäische Parlament
eine Resolution, in der das Problem in seiner
Dimension dem Klimawandel gleichgestellt
wird. International wurde die Dringlichkeit
schon auf dem Erdgipfel in Rio
1992 anerkannt: Die meisten Länder der
Welt verpflichteten sich in der Konvention
über die Biologische Vielfalt zum Schutz
der Biodiversität. Zu dieser gehört, neben
der natürlichen biologischen Vielfalt, auch
die landwirtschaftliche oder Agrobiodiversität.
Seit jeher nutzen die Menschen die sie umgebende
natürliche Vielfalt als Nahrungsmittel,
zur Herstellung von Kleidung, zum
Bau von Unterkünften oder als Medizin.
Durch den Prozess der Domestizierung von
Pflanzen und Tieren, der vor etwa 10.000
Jahren begann, entstand so im Laufe der
Jahrtausende eine schier unendliche Vielfalt
von Sorten verschiedener Kulturpflanzen
oder Tierrassen. Dieser Prozess ging
meist von den Zentren der biologischen
Vielfalt aus. So findet sich zum Beispiel
der größte Reichtum an Kartoffelsorten in
Peru. Von hier stammen auch die Wildformen
dieser Pflanzenart. Im Gebiet des heutigen
Irak und Iran begannen die Menschen
um 8500 v.Chr., Samen von Wildformen unserer
heutigen Getreidearten wie Weizen
oder Gerste aufzubewahren und die besten
Körner wieder auszusäen. Auf diese Weise
wurden einige der wichtigsten Nahrungspflanzen
der Menschheit kultiviert und im
Laufe der Jahrhunderte weitergezüchtet.
Tausende verschiedener Landsorten entstanden,
angepasst an verschiedene Boden-
und Klimaverhältnisse. Ein Großteil
der rund 200.000 bekannten Weizensorten
geht auf die Bauern im Zweistromland zwischen
Euphrat und Tigris zurück. Die Entstehung
der menschlichen Kultur ist wesentlich
mit diesen Leistungen verknüpft:
Nach der ausreichenden Versorgung mit
Nahrungsmitteln konnte sich die damalige
Zivilisation mit Dingen wie dem Rechtswesen
und der Entwicklung von Schrift und
Religion befassen.
Eintönigkeit herrscht vor
Doch diese landwirtschaftliche Vielfalt ist
möglicherweise noch massiver bedroht als
die natürliche Artenvielfalt. Laut Schätzungen
der FAO, der Landwirtschaftsorganisation
der Vereinten Nationen, sind inzwischen
75 Prozent aller Pflanzensorten und
Tierrassen, die der Mensch in den vergangen
Jahrtausenden gezüchtet hat, verloren.
Dieser Prozess der „Gen-Erosion“ betrifft
sowohl das Spektrum der Arten als
auch das der unterschiedlichen Pflanzensorten
oder Tierrassen. Rund 7.000 höhere
Pflanzenarten wurden im Laufe der
Menschheitsgeschichte gesammelt oder
kultiviert. Im Vergleich dazu werden heute
nur noch ca. 150 (also rund 2 Prozent) genutzt,
zehn Arten bilden die Basis für die
Welternährung. An der Spitze stehen
dabei Weizen, Reis und Mais, die mehr als
die Hälfte des weltweiten Energiebedarfes
decken, daneben spielen noch Sorghum,
Hirse, Kartoffel, Süßkartoffel, Sojabohne,
Zuckerrohr und Zuckerrübe eine
Rolle. Und auch innerhalb dieser wenigen
genutzten Pflanzen- und Tierarten herrscht
Eintönigkeit. Vor allem in den Industriestaaten
werden traditionelle Sorten kaum
noch angebaut. Die Schätzungen über das
Ausmaß der Gen-Erosion bei Nutzpflanzen
belaufen sich für die Industriestaaten
sogar auf über 90 Prozent. So finden sich
zum Beispiel von den 2.500 Apfelsorten,
die in Deutschland wachsen, nur 30 im
Handel wieder. Ähnlich geht es seit wenigen
Jahrzehnten auch den Ländern des
Südens. Beispiel Indien: Zu Beginn des
letzten Jahrhunderts wurden, über das
Land verteilt, noch rund 100.000 verschie
dene Reissorten angebaut, angepasst an
die jeweiligen natürlichen Bedingungen. In
den 1970er Jahren, zu Hochzeiten der so
genannten Grünen Revolution, waren es
noch ganze 12 Sorten, die in großem Maßstab
angebaut wurden.
Die Gründe für diese Tendenz, sowohl in
Entwicklungsländern als auch bei uns, liegen
unter anderem bei der Landwirtschaft
selbst. Vor allem die „Grüne Revolution“
hat in vielen Entwicklungsländern unvorstellbare
Schäden an der Sortenvielfalt angerichtet.
Durch den Einsatz von „Hochertragssorten“
mitsamt den dazu gehörigen
agroindustriellen Praktiken wie Monokulturen
und den Agrochemikalien, die diese
Monokulturen erst ermöglichen, wurden
die traditionellen Landsorten aus dem Anbau
gedrängt. Das Problem: Im Bereich der
pflanzlichen Vielfalt ist, was nicht mehr
angebaut wird, für immer verloren, da die
Keimfähigkeit von Pflanzensamen meist
nur bei wenigen Jahren liegt.
Ein wichtiger Grund für den Rückgang der
landwirtschaftlichen Vielfalt sind auch
wirtschaftliche Konzentrationsprozesse,
vor allem in der Pflanzenzucht. Die zehn
größten Saatgutfirmen kontrollieren
mittlerweile 50 Prozent des Weltmarktes.
Die großen Konzerne wie Syngenta, Monsanto
oder DuPont/Pioneer haben während
der letzten Jahrzehnte systematisch kleinere
Unternehmen übernommen. Mit der
Übernahme geht oft eine Ausdünnung der
Sortenkataloge, also eine Verarmung
einher. So nahm das US-Unternehmen Seminis
im Jahr 2000 rund 2000 seiner Sorten
aus „Kostengründen“ vom Markt.
Vielfaltsfeindlich ist in vielen Regionen der
Welt auch die Gesetzgebung. Dabei muss
man nicht in ferne Länder blicken. Die europäischen
Gesetze verhindern zum Beispiel, dass alte, traditionelle Sorten in größerem
Umfang angebaut werden können.
Sie dürfen nicht gewerblich, sondern nur
zur rein privaten Verwendung vertrieben
werden. Ernteprodukte solcher Sorten dürfen
in Deutschland nicht verkauft werden.
Immer mehr Pflanzensorten geraten zudem
ins Visier geistiger Eigentumsrechte wie
dem Patentrecht. Daneben werden traditionelle
Pflanzenarten und -sorten durch den
in manchen Ländern exzessiven Einsatz
genmanipulierter Pflanzen in den Hintergrund
gedrängt und verschwinden. So gehen
in Brasilien die Flächen, die zur Nahrungsmittelproduktion
genutzt und mit traditionellen
Früchten oder Getreidearten
bestellt wurden, durch den Gensoja-Boom
seit Jahren zurück. Auch menschengemachte
Veränderungen von Ökosystemen
können der Agrobiodiversität zusetzen. Beispiel
Irak: Durch gigantische Staudämme in
der Türkei wurde das Wasser in bis dahin
fruchtbaren Gebieten des Irak knapp. Regionale
Sorten verschwinden seither in großem
Umfang.
Überlebenswichtige Sorten
Doch warum brauchen wir eigentlich die
biologische Vielfalt auf unseren Äckern?
Zunächst einmal bedeutet sie schlicht geschmackliche
Vielfalt auf den Tellern. Doch
die Erhaltung und Weiterentwicklung der
Agrobiodiversität hat auch gewichtige
praktische Gründe, die sie überlebenswichtig
für die Ernährungssicherung zukünftiger
Generationen machen kann. Denn traditionelle
Sorten enthalten oft einen genetischen
Reichtum, der in heutigen, einseitig
auf Ertrag getrimmten Hochleistungssorten
verloren gegangen ist. Da sie über Generationen
in bestimmten Gebieten von den
Bauern angebaut wurden, sind sie an die
dortigen Bedingungen optimal angepasst.
Viele Landsorten besitzen daher Eigenschaften wie Resistenzen gegen bestimmte
Pflanzenkrankheiten, Schadinsekten,
oder kommen auch mit Trockenheit oder
salzigen Böden zurecht. Solche Sorten
könnten gerade im Angesicht des Klimawandels
überlebenswichtig werden. Um
kommenden Herausforderungen gewachsen
zu sein, sind die Eigenschaften der alten,
traditionellen Landsorten für die
Pflanzenzüchtung und die Landwirtschaft
der Zukunft unerlässlich. Fälle, in denen
ein Rückgriff auf alte Pflanzensorten die
Ernten der Bauern sicherten, gab es
bereits in der Vergangenheit. So machte zu
Beginn der 1970er Jahre ein Pilz große Teile
der US-Maisernte zunichte. Forscher
fanden in traditionellen Maispflanzen in
Afrika schließlich ein Resistenzgen gegen
die Krankheit. Durch das Einkreuzen in die
US-Sorten wurde der Maisanbau schließlich
gerettet.
Um der Bedrohung der landwirtschaftlichen
Vielfalt zu begegnen, gibt es verschiedene
Ansätze. Beispielsweise versucht
der Ökolandbau, durch eigene Züchtung
die biologische Vielfalt auf dem Acker
und im Stall wieder zu erhöhen. Daneben
entstanden schon vor mehreren Jahrzehnten
so genannte Genbanken, in denen
Pflanzensamen gesammelt und alte Sorten
so vor dem Verschwinden bewahrt werden.
Die Samen werden meist in Einweckgläsern
gekühlt gelagert. In regelmäßigen
Abständen müssen die Pflanzen auf dem
Acker angebaut werden, damit ihre Keimfähigkeit
erhalten bleibt. Der Blick auf die
eingelagerten Samen ändert sich jedoch
zwangsläufig, denn die Pflanzen werden
aus dem lebendigen Kontext ihrer Umwelt
entfernt. Der Name „Gen“-bank bringt es
zum Ausdruck: Hier werden letztlich keine
Pflanzensorten, sondern genetisches Material
gesammelt und gelagert. Zudem sind
die wertvollen Saatgutmuster auch in den
Genbanken bedroht, zum Beispiel durch
den zunehmenden Anbau genmanipulierter
Pflanzen. Dadurch steigt die Gefahr einer
Kontamination durch transgenes Material.
Die alten Sorten wären dann für eine Weiterverwendung
oder die Züchtung unbrauchbar.
Gaterslebener Irrsinn
Die Abwesenheit jeglichen Problembewusstseins
beweist dabei seit Jahren die
deutsche Genbank in Gatersleben (Sachsen-Anhalt). Das Institut, das die Genbank
betreibt, führt in unmittelbarer Nähe zu
den Flächen, auf denen die Genbank-Pflanzen
in regelmäßigen Abständen angebaut
werden, Versuche mit genmanipulierten
Pflanzen durch, darunter Weizen, Erbsen
und Tabak. Die Bundespolitik sieht dem
Treiben bislang tatenlos zu oder unterstützt
die Gaterslebener Forscher noch. Welch
niedrigen Stellenwert die Erhaltung alter
Sorten und die Biodiversität im Vergleich
zur angeblichen „Zukunftstechnologie“
Gentechnik im Bewusstsein der Politik besitzt,
machte die Forderung deutlich, die
von der für Freisetzungsexperimente zuständigen
Bundesbehörde anlässlich der
Genehmigung eines Experiments mit transgenem
Weizen erhoben wurde: Nicht etwa
der Versuch mit den manipulierten Pflanzen
wurde infrage gestellt, sondern die
Genbank und ihre 30 Hektar Vermehrungsfläche
sollte an andere Örtlichkeiten verlegt
werden.
Angesichts solcher durchaus weit verbreiteter
Ignoranz bezüglich der Bedeutung der
Nutzpflanzenvielfalt und der Faktoren, die
ihr den Garaus zu machen drohen, kann es
nur Besserung geben, wenn alle – die
Menschen, die Nahrungsmittel erzeugen
als auch die, die sie kaufen und genießen
– sich auf die Ursprünge der menschlichen
Kultur besinnen. Die Aufbewahrung der
Pflanzenvielfalt in Genbanken mag seine
Berechtigung haben, eine Lösung für die
Gen-Erosion ist sie keinesfalls. Denn es
geht nicht darum, die biologische Vielfalt
als Selbstzweck zu erhalten. Vielmehr ist
es notwendig, den Menschen wieder als
ein Wesen zu begreifen, das Vielfalt nicht
nur zerstören, sondern auch schaffen kann.
Text und Fotos: Andreas Bauer (die Fotos zeigen
verschiedene alte Weizensorten)
Juni 2007
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