+++ A K T U E L L: Gentechnik-Petition erfolgreich! +++
Nachdem im Frühjahr 2011 mehr als 100.000 Menschen die Petition gegen Agro-Gentechnik unterzeichnet haben, trat der Petent Felix Prinz zu Löwenstein am 26. September vor den Petitionsausschuss. In einer einstündigen öffentlichen Anhörung konnte er seine Argumente gegen die Agro-Gentechnik vortragen. Das Ergebnis der Anhörung steht noch aus. Bisher hat der Petitionsausschuss noch keine Empfehlung an den Bundestag abgegeben.
„Agro-Gentechnik jetzt stoppen!“ - Keine Gentechnik in Europa und Deutschland

Ihre positive Haltung zum Thema Gentechnik hat die Bundesregierung in den letzten Monaten ausreichend untermauert. Auch für Entscheidungen auf EU-Ebene ist die deutsche Haltung richtungsweisend. Umso wichtiger ist es, dass sie auch der Meinung der Bevölkerung entspricht.
Um eine öffentliche Debatte mit der Bundesregierung zu führen, hat der Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW) als politischer Vertreter der Aktion
Vielfalterleben eine Petition eingereicht. Darin fordert Vielfalterleben die deutsche Bundesregierung auf, sich in Brüssel für ein Aussetzen der Anbauzulassung (Anbau-Moratorium) von gentechnisch veränderten Pflanzen in der EU stark zu machen und regionale Anbauverbote in Deutschland gesetzlich zu regeln.
In einer Anhörung soll umfassend über die Risiken der Agro-Gentechnik für Mensch und Umwelt informiert werden. In diesem Zusammenhang werden auch die Mängel im europäischen Zulassungsverfahren für genmanipulierte Pflanzen aufgezeigt. Um die Wahlfreiheit von Verbrauchern und Landwirten für eine gentechnikfreie Landwirtschaft und Lebensmittelerzeugung dauerhaft zu ermöglichen, soll die Notwendigkeit vorsorglicher, regionaler Anbauverbote erörtert werden.
Eine Anhörung wird jedoch nur mit mindestens 50.000 Unterschriften bis zum
19. April 2011 bewilligt. Helfen Sie mit, dieses Ziel zu erreichen und unterschreiben Sie für ein gentechnikfreies Europa!
So können Sie die Petition online unterschreiben:
1. Registrieren
Rufen Sie die Website des Deutschen Bundestages auf epetitionen.bundestag.de und füllen Sie das Registrierungsformular aus.
2. Registrierung bestätigen
Im Anschluss an Ihre Registrierung erhalten Sie eine Email, in der Sie einen Link zur Bestätigung Ihrer Registrierung anklicken müssen.
In dieser Email erhalten Sie auch Ihren Benutzernamen für die Anmeldung zur Petition.
3. E-Petition zeichnen
Nun können Sie sich unter epetitionen.bundestag.de
mit Ihrem Benutzernamen und Kennwort anmelden und dann die Petition mitzeichnen.
So lautet der genaue Titel der Petition:
Biotechnologie - Gentechnik - Zulassungsbegrenzung/regionales Anbauverbot von gentechnisch veränderten Pflanzen vom 08.03.2011
Hauptpetent: Felix Prinz zu Löwenstein
Code-Nummer 16941
Mit Ihrem Benutzernamen und Kennwort können Sie künftig auch weitere Petitionen unterzeichnen.
Hier finden Sie das Formular zur Unterstützung der Petition auch als PDF, das Sie ausdrucken, unterzeichen und per Post verschicken können.
Zur allgemeinen Information: Bitten oder Beschwerden von allgemeinem Interesse können als öffentliche Petition beim deutschen Bundestag eingereicht werden. Wird eine Petition innerhalb einer Frist von drei Wochen (in diesem Fall bis zum 19.04.) ab der Veröffentlichung im Internet (28.03.) von 50.000 oder mehr Personen unterstützt, wird sie im Petitionsausschuss öffentlich beraten. Der Petent wird zu dieser Beratung eingeladen und erhält Rederecht. Das Petitionsverfahren sieht aber eine gesamte Zeichnungsfrist von sechs Wochen (hier bis zum 10.05.) vor.
Das Umweltinstitut München setzt sich weiter für Zulassungs- und Anbauverbote aller Genpflanzen ein. Die Forderung nach einem europäischen Anbau-Moratorium ist ein Schritt in die richtige Richtung an. Wir geben uns jedoch nur mit einem endgültigen Verbot zufrieden!
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