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Statt WLAN --> Powerline
Stromnetz senkt Strahlung |
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| Computersimulation der Strahlenbelastung in einer Wohnung mit Mobilfunk als dominierende Strahlenquelle (gute Funkversorgung). Verschiedene Wandmaterialien: Hellgrau: kaum abschirmende Leichtbauwand, grau: massives Mauerwerk, schwarz: gut abschirmender Beton.
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Zum Mobilfunk kommen ein WLAN-Internetanschluss und ein Computer mit WLAN hinzu. Der hausgemachte Elektrosmog ist kräftiger als der Mobilfunk.
Beide Grafiken wurden mit einem vereinfachten Rechenmodell erzeugt.
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Neben Schnurlostelefonen strahlt WLAN in vielen Wohnungen oft stärker als die Mobilfunk-Antenne von Nachbars Dach. Dann auch WLAN muss schließlich durch Wände dringen. Der Elektrosmog verschwindet weitgehend, wenn die Signale statt per Funk via Kabel übertragen werden. Für den Computer heißt das: WLAN durch Kabel ersetzen.
Wer kein Netzwerkkabel verlegen will, kann auch die Stromleitung nutzen, um die Signale zu übertragen. Die von WLAN verursachte Hochfrequenzbelastung in den Zimmern verschwindet so fast völlig.
Die Technik ist bekannt unter den Begriffen Powerline, PLC, Homeplug, dLAN, PowerLAN und Internet-Adapter. Die Geräte sind einfach zu installieren und ab 70 € das Paar im Computer-Fachhandel sowie gelegentlich auch im Lebensmittel-Discounter erhältlich.
Bayerischer Landtag appelliert:
Schulen sollen auf Kabelnetzwerke zurückgreifen
Nach einer Empfehlung des Bayerischen Landtags vom 22. März 2007 sollen Schulen auf drahtlose Internet-Netzwerke (WLAN) verzichten. Das ist das Ergebnis einer Anhörung vom vergangenen Dezember, an der auch das Umweltinstitut München beteiligt war. Der Bildungsausschuss des Landtags appelliert an Schulen, auf kabelgebundene Netzwerke zurückzugreifen. Dadurch sollen mögliche, durch Strahlung bedingte Gesundheitsgefahren ausgeschlossen werden, so die Begründung. Neben der Vernetzung von Computern dient WLAN als schnurloser Internet-Zugang für den PC daheim oder etwa in Hotels.
Bundesregierung empfiehlt:
Besser auf WLAN verzichten
In der Antwort auf eine Anfrage der Grünen vom 23.07.2007 empfiehlt die Bundesregierung die Vermeidung von WLAN: „Die Bundesregierung empfiehlt allgemein, die persönliche Strahlenexposition durch hochfrequente elektromagnetische Felder so gering wie möglich zu halten, d. h. herkömmliche Kabelverbindungen zu bevorzugen, wenn auf den Einsatz von funkgestützten Lösungen verzichtet werden kann.“
Quelle: Bundestagsdrucksache 16/6117
Auch die Europäische Umweltagentur (EEA) warnt nach der Veröffentlichung eines wissenschaftlichen Berichts am 17. September 2007 eindringlich vor den Gefahren hochfrequenter Strahlung, wie sie beispielsweise durch W-LAN-Netzwerke oder Mobilfunk ausgesendet wird: „Die aktuelle Forschung und die Analyse der Langzeiteffekte der Strahlung von mobiler Telekommunikation zeigen, dass es umsichtig von den Gesundheitsbehörden wäre, Maßnahmen zu treffen, um vor allem empfindliche Gruppen wie Kinder der Strahlung weniger stark auszusetzen“, sagt Jacqueline McGlade, geschäftsführende Direktorin der Europäischen Umweltagentur.
Pressemitteilung der Europ. Umweltagentur (engl.)
Weitere Informationen zu WLAN und Hörprobe
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Stand: April 2011
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