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Umweltinstitut.org Gentechnik Gentechnik-Filz in Ostdeutschland ]
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Gentechnik-Verflechtungen in den neuen Bundesländern -
Personen, Gelder und Verbindungen
Der Anbau genmanipulierter Pflanzen findet, wie die vergangenen Jahre
zeigen, fast ausschließlich in den neuen
Bundesländern statt. Auch Freilandversuche mit
genveränderten Pflanzen werden vor allem dort
durchgeführt. Viele Gentechnikkonzerne und
Forschungseinrichtungen erwarten sich weniger Widerstand als in den
alten Bundesländern, wo es regelmäßig zu
breiten Protesten und gar Zerstörungen von Versuchsfeldern
kommt. Ein weiterer relevanter Faktor, der die Ausbreitung der
Agro-Gentechnik in den neuen Ländern begünstigt, ist
jedoch die hohe Konzentration von Lobby-Organisationen,
Gentechnikfirmen und die wechselseitige Durchdringung von Wirtschaft
und Forschung, die sich insbesondere in Mecklenburg-Vorpommern und
Sachsen-Anhalt nachzeichnen lässt.
Auch die Vergabe von Forschungsgeldern und öffentlichen
Investitionen in den Biotechnologie-Sektor (z.B. im Rahmen der
Biotechnologie-Offensive in Sachsen-Anhalt) sind beispiellos. Anhand
einzelner Personen und deren Verflechtungen in
Gentechnik-Zulassungsverfahren, Gentechnik-PR und Lobbyarbeit sowie der
Vermischung von öffentlicher Forschung und privater Interessen
soll ein Bild dieser Netzwerke nachgezeichnet werden.
Der erste Teil unserer Analyse beschäftigt sich mit den
Verhältnissen in Mecklenburg-Vorpommern. Eine Darstellung der
Verbindungen in Sachsen-Anhalt sowie der Förderung der
Agro-Gentechnik in den neuen Bundesländern folgt.
Gentechnik-Verflechtungen in Mecklenburg-Vorpommern
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