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"Cholera-Kartoffeln"
Die Universität Rostock führt eine Freisetzung mit genmanipulierten Kartoffeln durch. Die Wissenschaftler experimentieren mit Genen aus dem Cholera-Bakterium, mit einem Virus, der die hämorrhagische Kaninchenkrankheit (Chinaseuche) hervorruft, und mit einem bakteriellen Gen, das die Produktion von Plastik ermöglichen soll. Es handelt sich um die erste Freisetzungsversuch mit sogenannten "Pharma-Pflanzen" in Deutschland. Trotz erheblicher Risiken für Umwelt und Gesundheit durften die Kartoffeln auf den Acker gebracht werden. Neben dem Umweltinstitut München hatte auch eine der beteiligten Behörden, das Bundesamt für Naturschutz, dringend vom Anbau der Pharma-Kartoffeln abgeraten. Darüber hinaus wendeten 2000 Bürgerinnen und Bürger mit Hilfe unserer Mustereinwendung gegen den Versuch ein.  Einwendungsvordruck zum Herunterladen | | Pressemitteilung vom 27. Februar 2006: Kartoffelsalat mit Cholera-Genen? Pressemitteilung vom 28. April 2006: 2000 Einwendungen gegen Cholera-Kartoffeln Pressemitteilung vom 21. Juni 2006: Cholera-Kartoffeln auf dem Acker Stand: 5.12.2006
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