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Hintergrundinformationen Genweizen

Allgemein

Die Universität Rostock beabsichtigt, im Zeitraum zwischen 2008 und 2010 einen Freisetzungsversuch mit genmanipuliertem Weizen durchzuführen. Das Freilandexperiment soll an den zwei Standorten Üplingen (Bördekreis, Sachsen-Anhalt) und Thulendorf (Kreis Bad Doberan, Mecklenburg-Vorpommern) stattfinden.

Dabei sollen genmanipulierte Weizenpflanzen angebaut werden, die vor mehr als zehn Jahren an der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) Zürich entwickelt wurden. Sie sollen eine erhöhte Resistenz gegen Brandpilzerkrankungen wie Flug- oder Stinkbrand besitzen. Den Pflanzen wurde ein Gen eingebaut, das zur Produktion des so bezeichneten Killerproteins (KP) 4 führen soll.

Die Resistenz der genmanipulierten Weizenpflanzen gegen den Stinkbrand war in der Schweiz bereits 2001 erfolglos in einer abgeschlossenen Vegetationshalle und 2004 im Freiland getestet worden. Bei dem nun in Deutschland beantragten Versuch soll die Widerstandsfähigkeit des Genweizens gegen Flugbrand geprüft werden.



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