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(1) Gesunde Umwelt - gesunde Menschen
Lebensmittel aus ökologischem Anbau
Unser täglich Brot
Der Mensch ist, was er isst: Gesund
oder krank, das hängt sicher nicht
allein vom Essen ab. Dennoch: Was
und wie viel wir zu uns nehmen,
beeinflusst unsere Gesundheit.
Deutschlands Verbraucher bewegen
sich bei der Bereitschaft, für qualitativ
hochwertige Lebensmittel
auch mehr Geld auszugeben, weltweit
am Tabellenende. Die Folgen:
Billignahrung, Schnellimbisse und
Süßigkeiten laden zu gedankenlosem
Konsum ein, machen trotzdem
nicht satt und führen zu hohen
Folgekosten. Mit rund 74 Milliarden
Euro, so das Deutsche Institut für
Ernährungsmedizin, schlugen ernährungsabhängige
und -bedingte
Krankheiten im Jahr 2000 zu Buche.
Allein für die Folgen von Übergewicht
werden mehr als 15 Milliarden
Euro jährlich ausgegeben. Zudem
birgt unsere Ernährung auch ein
erhöhtes Risiko etwa für Allergien
und Krebs.
Auch der Pestizideinsatz in der
konventionellen Landwirtschaft
gefährdet unsere Gesundheit. Und
die Rückstände in Lebensmitteln
und Wasser kommen uns teuer zu
stehen: Allein die alten Bundesländer
mussten 1998 rund 125 Millionen
Euro locker machen, der Großteil
ging in den Trinkwasserschutz. Dazu
kommen die Kosten für Skandale
wie BSE, Dioxine und Antibiotika im
Tierfutter – von der Tierquälerei in
der industriellen Fleischproduktion
gar nicht zu reden.
Zusätzlich drohen neue Risiken
durch den Anbau genmanipulierter
Pflanzen und den Einsatz von Nanotechnologie
in der Lebensmittelindustrie.
Gesunde Ernährung und
gesunde Landwirtschaft sind die
einzige Lösung, um unsere natürlichen
Ressourcen und die Finanzen
zu schonen. Die Lösung heißt:
ökologisch und aus der Region.
Gesund leben bedeutet, schon beim
Einkauf auf Qualität zu achten.
Und Qualität heißt in der heutigen
Zeit vor allem: Lebensmittel aus
biologischem Landbau. Mit diesem
Bericht wollen wir Ihnen zeigen,
warum biologischer Landbau und
qualitativ hochwertige Bio-Lebensmittel
eine sinn- und genussvolle
Alternative sind.
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