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Erlebnisbericht_Biohofbesuch
Hier finden Sie nähere Informationen über die von uns besuchten Bauernhöfe:
→ Archehof Schlickenrieder
→ Assenhauserhof Mair
→ Bethberghof Seitz
→ Hängbüchlhof Unglert
→ Michlhof
→ Obergrashof
Erlebnisbericht
Ein Dienstag im Oktober. Um halb neun in der Früh trifft die
Klasse 2c der Dieselschule aus dem Münchner Stadtteil Moosach zwei
Mitarbeiterinnen des Umweltinstituts München am Hauptbahnhof. Nach
30 Minuten Fahrt mit der S-Bahn und einer kleinen Wanderung ist das
Ziel erreicht: In Baierbrunn, südlich von München, liegt
inmitten von Wiesen und Feldern der Biobauernhof der Familie Seitz.
Hundegebell zur Begrüßung. Von der Morgensonne geblendet
spazieren die 21 Grundschulkinder auf das Hofgebäude zu –
neugierig, was sie an diesem Tag wohl erwartet. Mit dabei sind auch
ihre Lehrerin, eine Erzieherin und zwei Mütter. Schmecken,
Riechen, Fühlen, Sehen und Staunen – all diese Dinge und
noch viel mehr stehen auf dem Programm. Die Biobäuerin Anne Seitz
begrüßt ihre Gäste und beginnt mit der Führung
über den Hof, der auf Milchviehhaltung spezialisiert ist. 45
Rinder, die sich im Stall frei bewegen können, werden bestaunt.
Herumtollende Schweine bringen durch ihre freundliches Quieken auch die
Kinder zum Lachen und Jauchzen. An einem Kuheuter aus Plastik
können die Besucher das Melken einmal selbst ausprobieren –
und feststellen, dass es gar nicht so einfach ist, die Milch bzw. das
Wasser aus den Zitzen zu drücken. Bei einer leckeren Brotzeit mit
vielen hofeigenen Produkten, wie Milch, Käse und Wurst,
können sich die Kinder anschließend stärken.
Eine Woche später treffen sich die Schüler und
Schülerinnen und die pädagogisch geschulten Mitarbeiterinnen
des Umweltinstituts im Klassenzimmer in Moosach. Es ist Projekttag. Die
Eindrücke und Erlebnisse des Bauernhofbesuchs werden besprochen,
Hintergründe des ökologischen Landbaus erläutert. Das
Besondere am Ökolandbau – so lernen die Kinder – ist
der Kreislauf, den Pflanzenanbau, Tierhaltung und Düngung bilden.
Der Mist der Tiere wird als Dünger verwendet. So erhalten die
Pflanzen, die der Biobauer auf seinen Feldern anbaut, alle wichtigen
Nährstoffe aus organischen Substanzen und ohne jegliche Zufuhr von
chemisch-synthetischem Dünger. Die Ernte wiederum wird als Futter
für die Tiere verwendet. Darüber hinaus lernt die 2c der
Dieselschule beispielsweise verschiedene Getreidearten auf spielerische
Art und Weise kennen und erfährt mehr über zahlreiche Obst-
und Gemüsesorten: Wann wächst was, und wo kommt es her?
„Machen wir nach der Pause weiter?“
„Ja.“
„Juhu!“
Nach dem Austoben auf dem Pausenhof stehen verschiedene Lebensmittel
und deren Herstellung im Mittelpunkt, die natürlich auch probiert
werden dürfen.
Die Kinder freut’s: „Mir hat’s geschmeckt!“
„Lecker, die Bio-Milch!“
Am nächsten Tag sind die Mitarbeiterinnen des Umweltinstituts mit
der nächsten Schulklasse verabredet. Diesmal besuchen sie einen
Bio-Schafbetrieb.
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