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Ein Projekt für Münchner Schulen und Kindergärten

Ökolandbau erleben

Unesco

Unser Bildungsprojekt wurde als offizielles Projekt der UN-Dekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung
ausgezeichnet.

Ausflüge zum Bio-Bauernhof
Wie arbeitet ein Biobauer? Sind Bioschweine glücklicher? Wie entstehen Biolebensmittel, und warum sind sie ihren Preis wert?

Um diese und andere Themen rund um den ökologischen Landbau geht es bei einem Ausflug zu einem ökologisch bewirtschafteten Bauernhof. Dort können Kinder zahlreiche Entdeckungen machen:

Sie sehen und erleben, woher unsere Nahrungsmittel kommen und wie sie erzeugt werden.

Sie lernen die Bedürfnisse der Tiere und artgerechte Tierhaltung kennen.

Sie erfahren, dass der Boden die Grundlage allen Wachstums ist und wie die Bodenfruchtbarkeit gefördert wird.

Sie erleben Beispiele für natürliche Ökosysteme (Nützlinge, Artenvielfalt, organische Düngung, Schädlingskontrolle).

Sie lernen etwas über Arbeitstechniken, Produktionsabläufe und Arbeitsaufwand.

Auf dem Biobauernhof hängen Mensch, Tier, Boden und Pflanze voneinander ab. Der Aktionstag auf dem Hof bietet den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit zu erkunden, welches Futter das Vieh bekommt, woher das Futter stammt, wie die Pflanzen angebaut werden und welcher Dünger verwendet wird. Das Bild des Betriebskreislaufes zieht sich wie ein roter Faden durch die Hofbesichtigung.

→ Zu den Bauernhöfen


Ökolandbau verstehen

Aktionstage an Schulen
Wie ergeben Tierhaltung und Pflanzenbau einen Kreislauf? Wie wird aus gesundem Boden gute Biomilch erzeugt? Wie beeinflusst das Einkaufsverhalten die Umwelt?

Kinder und Jugendliche haben oft kaum noch Bezug zur Lebensmittelerzeugung. Sie wissen nicht mehr, wie frische Produkte tatsächlich riechen, schmecken oder sich anfühlen.

Die Aktionstage beruhen auf dem Prinzip des handlungs- und erlebnisorientierten Lernens. Sie laden dazu ein, sich genauer mit dem Zusammenhang von Biolebensmitteln und ihrer Herstellung sowie den Verarbeitungsweisen auseinander zu setzen. Die Schülerinnen und Schüler sollen herausfinden, was ökologischer Landbau mit unserer täglichen Nahrung zu tun hat und wie sie von dort in den Handel und auf unsere Teller kommt.

Ziel ist es, dass die Kinder den ökologischen Landbau mit allen Sinnen wahrnehmen und ihn so verstehen.

Darüber hinaus bieten die Projekttage und Module die Möglichkeit, zusätzliche Aspekte zu vertiefen:

  • Ökolandbau und Nachhaltigkeit

  • Essen in der Risikogesellschaft

  • Aromen in Lebensmitteln

  • genmanipulierte Lebensmittel

  • ökologische Lebensmittelverarbeitung

  • Lebensmittelqualität


Qualifizierung für Lehrkräfte
Ökologischer Landbau – zu schwierig für die Jüngsten in der Schule, zu einfach für die Älteren? Nein, keineswegs! Über die naturwissenschaftlichen Grundlagen hinaus bietet der ökologische Landbau ein breites Erfahrungsfeld für das Bewusstsein um unsere Nahrungsmittel und deren Herkunft. Alle Altersstufen können viel lernen und ausprobieren.
Fortbildung für Lehrkräfte (der Fächer Erdkunde, Ethik, Religion, Biologie, Sozialkunde) und Erzieherinnen und Erzieher an allgemein bildenden Schulen:

Teil 1:

Ökolandbau in der Praxis – Exkursion zum Biobauernhof

Teil 2:

Ökologischer Landbau und die Verarbeitung ökologischer Erzeugnisse im Unterricht – Aktionen, Projekte, Materialien

→ Aktuelle Fortbildungstermine


Was zeichnet Ökolandbau aus

  • gesunde Böden durch vielfältige Fruchtfolgen

  • hofeigene Gülle oder Mist statt chemisch-synthetischem Dünger

  • artgerechte Tierhaltung

  • mechanische Unkrautbekämpfung statt Pestizide

  • die Arbeit ohne genmanipulierte Organismen

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Bildergalerie zum Projekt "Ökolandbau erleben"



Warum Ökolandbau wichtig ist

Konsequenter Ökolandbau kann als Leitbild für nachhaltiges Wirtschaften betrachtet werden aufgrund von:

  • deutlich geringerem Energieverbrauch durch Verzicht auf energieintensive Agrochemie

  • geringerer Belastung von Luft und Klima

  • Schonung und Pflege des Bodens durch vielfältige Fruchtfolgen und natürliche Dünger

  • Schutz der biologischen Vielfalt, z.B. durch höheren Reichtum an Pflanzen- und Tierarten auf Bio-Äckern

  • Schutz des Grundwassers durch Verzicht auf Pestizide


Warum Bio-Lebensmittel?

Viele Untersuchungen zeigen es: gerade Obst und Gemüse aus ökologischer Erzeugung sind qualitativ besser und enthalten bei weitem weniger Schadstoffe als konventionelle Produkte:

  • mehr Vitamine, vor allem Vitamin C

  • mehr Mineralstoffe und Spurenelemente, die für Kinder und Jugendliche besonders wichtig sind

  • mehr sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe, die unter anderem anregend auf das Immunsystem und antibakteriell wirken

  • deutlich weniger Nitrat

  • weniger Schwermetalle und Antibiotika-Rückstände

  • Milch von Bio-Kühen enthält mehr Omega 3-Fettsäuren sowie einen erhöhten Anteil von konjugierter Linolsäure: diese hat ein anerkanntes krebshemmendes Potenzial

Biostadt München

Was wir Ihnen bieten
Im Rahmen des Projekts "Biostadt München" bietet das Umweltinstitut München zudem an, Schulkantinen und Kioske zu unterstützen, wenn dort Bioprodukte eingeführt werden sollen.

Unsere Angebote sind für Münchner Einrichtungen kostenlos.
Nehmen Sie Kontakt zu uns auf unter Tel. (089) 30 77 49 - 0, oder schicken Sie uns eine E-Mail:

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Ökolandbau erleben


Weitere Informationen

  • finden Sie in unserer Broschüre "Gesunde Umwelt - Gesunde Menschen: Lebensmittel aus ökologischem Anbau". Die 16-seitige Broschüre können Sie hier im PDF-Format herunterladen [Download]

  • sowie im Faltblatt "Ökolandbau erleben" (siehe rechts)

Faltblatt und Broschüre können Sie bei uns auch in gedruckter Form bestellen. Gerne senden wir Ihnen Materialien auch in größerer Stückzahl zu.
Informationen der Stadt München: