Ausflüge zum Bio-Bauernhof Wie arbeitet ein Biobauer? Sind Bioschweine
glücklicher? Wie entstehen Biolebensmittel,
und warum sind sie ihren Preis wert?
Um diese und andere Themen rund um
den ökologischen Landbau geht es bei einem
Ausflug zu einem ökologisch bewirtschafteten
Bauernhof. Dort können Kinder zahlreiche Entdeckungen
machen:
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Sie sehen und erleben, woher unsere
Nahrungsmittel kommen und wie sie
erzeugt werden.
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Sie lernen die Bedürfnisse der Tiere und
artgerechte Tierhaltung kennen.
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Sie erfahren, dass der Boden die Grundlage
allen Wachstums ist und wie die
Bodenfruchtbarkeit gefördert wird.
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Sie erleben Beispiele für natürliche
Ökosysteme (Nützlinge, Artenvielfalt,
organische Düngung, Schädlingskontrolle).
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Sie lernen etwas über Arbeitstechniken,
Produktionsabläufe und Arbeitsaufwand.
Auf dem Biobauernhof hängen Mensch, Tier,
Boden und Pflanze voneinander ab. Der Aktionstag
auf dem Hof bietet den Schülerinnen
und Schülern die Möglichkeit zu erkunden,
welches Futter das Vieh bekommt, woher das
Futter stammt, wie die Pflanzen angebaut werden
und welcher Dünger verwendet wird. Das
Bild des Betriebskreislaufes zieht sich wie ein
roter Faden durch die Hofbesichtigung.
Aktionstage an Schulen Wie ergeben Tierhaltung und Pflanzenbau einen
Kreislauf? Wie wird aus gesundem Boden gute
Biomilch erzeugt? Wie beeinflusst das Einkaufsverhalten
die Umwelt?
Kinder und Jugendliche haben oft kaum noch
Bezug zur Lebensmittelerzeugung. Sie wissen
nicht mehr, wie frische Produkte tatsächlich riechen,
schmecken oder sich anfühlen.
Die Aktionstage beruhen auf dem Prinzip des
handlungs- und erlebnisorientierten Lernens. Sie
laden dazu ein, sich genauer mit dem Zusammenhang
von Biolebensmitteln und ihrer Herstellung
sowie den Verarbeitungsweisen auseinander
zu setzen. Die Schülerinnen und Schüler
sollen herausfinden, was ökologischer Landbau
mit unserer täglichen Nahrung zu tun hat und wie
sie von dort in den Handel und auf unsere Teller
kommt.
Ziel ist es, dass die Kinder den ökologischen
Landbau mit allen Sinnen wahrnehmen und ihn
so verstehen.
Darüber hinaus bieten die Projekttage und
Module die Möglichkeit, zusätzliche Aspekte zu
vertiefen:
Ökolandbau und Nachhaltigkeit
Essen in der Risikogesellschaft
Aromen in Lebensmitteln
genmanipulierte Lebensmittel
ökologische Lebensmittelverarbeitung
Lebensmittelqualität
Qualifizierung für Lehrkräfte Ökologischer Landbau – zu schwierig für die
Jüngsten in der Schule, zu einfach für die Älteren?
Nein, keineswegs! Über die naturwissenschaftlichen
Grundlagen hinaus bietet der ökologische
Landbau ein breites Erfahrungsfeld für
das Bewusstsein um unsere Nahrungsmittel und
deren Herkunft. Alle Altersstufen können viel lernen
und ausprobieren.
Fortbildung für Lehrkräfte (der Fächer Erdkunde,
Ethik, Religion, Biologie, Sozialkunde) und
Erzieherinnen und Erzieher an allgemein bildenden
Schulen:
Teil 1:
Ökolandbau in der Praxis –
Exkursion zum Biobauernhof
Teil 2:
Ökologischer Landbau und die Verarbeitung
ökologischer Erzeugnisse
im Unterricht –
Aktionen, Projekte, Materialien
hofeigene Gülle oder Mist statt chemisch-synthetischem Dünger
artgerechte Tierhaltung
mechanische Unkrautbekämpfung statt Pestizide
die Arbeit ohne genmanipulierte Organismen
Bildergalerie zum Projekt "Ökolandbau erleben"
Warum Ökolandbau wichtig ist
Konsequenter Ökolandbau kann als Leitbild für nachhaltiges Wirtschaften betrachtet werden aufgrund von:
deutlich geringerem Energieverbrauch durch Verzicht auf energieintensive Agrochemie
geringerer Belastung von Luft und Klima
Schonung und Pflege des Bodens durch vielfältige Fruchtfolgen und natürliche Dünger
Schutz der biologischen Vielfalt, z.B. durch höheren Reichtum an Pflanzen- und Tierarten auf Bio-Äckern
Schutz des Grundwassers durch Verzicht auf Pestizide
Warum Bio-Lebensmittel?
Viele Untersuchungen zeigen es: gerade Obst und Gemüse aus ökologischer Erzeugung sind qualitativ besser und enthalten bei weitem weniger Schadstoffe als konventionelle Produkte:
mehr Vitamine, vor allem Vitamin C
mehr Mineralstoffe und Spurenelemente, die für Kinder und Jugendliche besonders wichtig sind
mehr sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe, die unter anderem anregend auf das Immunsystem und antibakteriell wirken
deutlich weniger Nitrat
weniger Schwermetalle und Antibiotika-Rückstände
Milch von Bio-Kühen enthält mehr Omega 3-Fettsäuren sowie einen erhöhten Anteil von konjugierter Linolsäure: diese hat ein anerkanntes krebshemmendes Potenzial
Was wir Ihnen bieten
Im Rahmen des Projekts "Biostadt München" bietet
das Umweltinstitut München zudem an, Schulkantinen
und Kioske zu unterstützen, wenn dort
Bioprodukte eingeführt werden sollen.
Unsere Angebote sind für Münchner Einrichtungen kostenlos.
Nehmen Sie Kontakt zu uns auf unter Tel. (089) 30 77 49 - 0, oder schicken Sie uns eine E-Mail:
finden Sie in unserer Broschüre "Gesunde Umwelt - Gesunde Menschen: Lebensmittel aus ökologischem Anbau". Die 16-seitige Broschüre können Sie hier im PDF-Format herunterladen [Download]
sowie im Faltblatt "Ökolandbau erleben" (siehe rechts)
Faltblatt und Broschüre können Sie bei uns auch in gedruckter Form bestellen. Gerne senden wir Ihnen Materialien auch in größerer Stückzahl zu.
Informationen der Stadt München: