Deutliches
Zeichen vor der Bundestagswahl:
40.000 gegen den ökologischen Wahnsinn
Umweltinstitut sammelt
Unterschriften gegen Atomkraft, Gentechnik und
Agrosprit
München, 22.
September – Mit ihrer Unterschrift
unterstützen 40.000 Menschen die „Münchner
Erklärung gegen den ökologischen Wahnsinn“.
Wenige Tage vor der Bundestagswahl ist dies ein deutliches Signal gegen
Atomkraft, Gentechnik und Agrosprit und für eine umfassende
ökologische Wende in der Politik.
„Wir freuen uns über die breite
Unterstützung der ‚Münchner
Erklärung gegen den ökologischen Wahnsinn’
und danken allen, die unterschrieben und mitgeholfen haben,
Unterschriften zu sammeln,“ erklärt Harald Nestler,
Vorstand des Umweltinstituts München. Der Erfolg der Aktion
mache deutlich, dass die Menschen mehr von der Politik erwarten als
Abwrackprämien und andere ökologische
Scheinlösungen, führt Nestler weiter aus.
Die Bundestagswahl am kommenden Sonntag ist eine umwelt- und
energiepolitische Richtungsentscheidung. „Wer wie Union und
FDP eine Laufzeitverlängerung und sogar Neubauten von
Atomkraftwerken fordert, handelt zutiefst unverantwortlich und
behindert den zügigen Ausbau Erneuerbarer Energien,“
kritisiert Christina Hacker, Vorstand des Umweltinstituts. Ihr Kollege
Harald Nestler ergänzt: „Die Erzeugung
genmanipulierter Lebensmittel darf nicht hoffähig werden. Die
ökologischen und gesundheitlichen Risiken sind gewaltig.
Daher braucht es vielmehr eine verstärkte Förderung
der ökologischen Landwirtschaft.“
Einig sind sich Christina Hacker und Harald Nestler mit den 40.000
Unterzeichnern auch in der Ablehnung des Agrosprits:
„Kraftstoffe aus Pflanzen haben eine verheerende Bilanz. Ihre
Produktion verteuert die Lebensmittel und sorgt dafür, dass
noch mehr Menschen auf der Welt hungern. Sie zerstören die
Lebensräume von Menschen und Tieren. Riesige Monokulturen
verbrauchen gigantische Mengen an Wasser, Dünger und
Pestiziden. Letztlich beschleunigt Agrosprit den Klimawandel noch, auch
durch die Rodung der Regenwälder und die Trockenlegung der
Moore.“
Der eingeschlagene Weg, Erdöl durch Agrosprit zu ersetzen, ist
eine ökologische und soziale Katastrophe. Das Umweltinstitut
München tritt daher dafür ein, den
Kohlendioxid-Ausstoß durch Verkehrsreduktion und
intelligente Verkehrskonzepte zu reduzieren.
„Das grüne Deckmäntelchen des Agrosprits
war bislang noch nicht gelüftet. Deswegen war es uns besonders
wichtig, dessen verheerende ökologische und
humanitäre Folgen einer breiten Öffentlich-keit
bekannt zu machen, um damit ein ‚Weiter so’ zu
verhindern,“ erklärt Harald Nestler. Mit der Aktion
ist es gelungen das Thema Agrosprit neben den ohnehin bereits von einer
großen Mehrheit abgelehnten Technologien, Atom- und
Gentechnik, zu platzieren, resümiert Nestler.
Die Aktionsseite und die Münchner Erklärung finden
Sie hier:
www.umweltinstitut.org/muenchner-erklaerung
Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an das:
Umweltinstitut München e.V.
Harald Nestler
Tel. (089) 30 77 49-13
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