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2010_01_26
Nach
dem Gen-T-Shirt Skandal
Kennzeichnung auch für genmanipulierte Kleidung
München,
26.
Januar – Der Skandal um genmanipulierte Baumwolle in
„Bio“
Textilien hat die Problematik von Gentechnik in unserer Kleidung zu
Tage
gebracht. Die derzeitige Gesetzgebung und Kontrolle beugt einem
derartigen
„Betrugsskandal“ nicht ausreichend vor. Auch die
bestehende EU-Ökoverordnung
regelt den textilen sowie den gesamten non-food Bereich mit keinem
Wort.
Die Genindustrie feiert den steigenden Anteil genmanipulierter
Baumwolle.
Deshalb ist von einer sehr weitgehenden Kontamination von
Baumwollkleidung mit
Baumwolle, die z.B. in der ganzen Pflanze ein Insektizid produziert,
auszugehen.
Das Umweltinstitut München e.V. fordert eine
lückenlose Kennzeichnungen von
genmanipulierten Inhaltsstoffen bei Textilien.
„Die Verbraucher dürfen nicht weiter über
die Bestandteile ihrer Kleidung im Dunkeln
gelassen werden“, erklärt Harald Nestler Vorstand im
Umweltinstitut München e.V. „Wir
haben das Recht zu wissen, was wir und besonders unsere Kinder
täglich direkt auf der
Haut tragen.“
Die Herstellung unserer Bekleidung muss in Zukunft ökologisch
ausgerichtet werden, denn
neben der Gentechnik sind auch Unmengen von Pestiziden, Chemikalien und
Wasser bei
Anbau und Verarbeitung von Baumwolle beteiligt.
Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an das:
Umweltinstitut München e.V.
Anja Sobczak, Kerstin Knuth, Tel. (089) 30 77 49-14
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