Umweltinstitut München e.V.
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Erste Atombombenversuche in New Mexiko, USA. Foto: www.archives.gov

60 Jahre nach Hiroshima und Nagasaki

Der Wahnsinn nimmt kein Ende

Auch 60 Jahre nach den Atombombenabwürfen in Hiroshima und Nagasaki gibt es keinen Grund zur Entwarnung. Im Gegenteil. Der Chef der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA), Mohammed el-Baradei, stellte bereits 2004 fest: „Noch nie war die Gefahr eines Atomkriegs so groß wie heute. Ich habe Angst, dass Kernwaffen in die Hände von skrupellosen Diktatoren oder Terroristen fallen. Ich habe Angst, dass die Erinnerung an Hiroshima zu verblassen beginnt“.¹ Den 60sten Jahrestag nehmen wir zum Anlass, die katastrophalen Auswirkungen der Atombomben in Erinnerung zu rufen, um zu verhindern, dass sich ein solches oder ähnliches Szenario wiederholt.

Wie kam es zu dieser sinnlosen Eskalation?
Die Geschichte Hiroshimas beginnt spätestens mit dem japanischen Angriff auf Pearl Harbor im Dezember 1941. Für die USA ist dies bis heute ein wunder Punkt – ein scheinbar heimtückischer Überfall, ohne Vorwarnung – eine ungeheure Provokation durch einen aufstrebenden, machthungrigen Staat. Laut dem Direktor des deutschen Instituts für Japanstudien in Tokio, Florian Coulmas, deuten neuere Erkenntnisse aber darauf hin, dass der Angriff auf Pearl Harbor für die amerikanische Regierung so überraschend nicht kam und schließlich als Vorwand diente, um ihre schon länger geplanten kriegerischen Aktionen gegen Japan zu rechtfertigen.

Eigentlich hatte der Krieg im Pazifik schon in den 30er Jahren begonnen. Japan war damals im Begriff, große Teile Südostasiens unter seine Herrschaft zu bringen. Den Ausbruch des Zweiten Weltkrieges in Europa begriff Japan als Gelegenheit, die Kolonialherrschaft der Europäer in Südostasien zu beseitigen und an ihre Stelle eine Neuordnung Großostasiens unter japanischer Führung zu setzen. Der damalige US-Präsident Franklin D. Roosevelt nahm die japanische Besetzung Süd-Indochinas zum Anlass, um im Juli 1941 gegen Japan ein Erdöl-Embargo zu verhängen und japanische Guthaben in den USA einfrieren zu lassen. Damit war Japan empfindlich getroffen. Nach Verhandlungen mit den USA bot Japan im November 1941 den Verzicht auf die Eroberung Südostasiens an. Dies genügte den USA aber nicht, sie verlangten auch den Rückzug aus China, wo Japan jahrelang erfolgreich Krieg geführt hatte. Japans Antwort war schließlich der Angriff auf Pearl Harbor.

Der Einsatz der Atombombe war umstritten
Der zweite Weltkrieg und die Sorge, dass Deutschland oder, was wahrscheinlicher war, die UdSSR nahe an der Atombombe wären, beschleunigte in den USA die Entwicklung der größten Vernichtungswaffe. In fieberhafter Eile trieben die Wissenschaftler um den Physiker Robert Oppenheimer das gigantische Atomprojekt, getarnt als „Manhattan Project“, voran. Schließlich gelang den Forschern das Unsägliche: Am 16. Juli 1945 – also bereits nach der Kapitulation Deutschlands – zündeten die Amerikaner in Alamogordo, in der Wüste von New Mexico, die erste Atombombe mit dem Namen „Trinity“ und einer Sprengkraft von 21.000 Tonnen TNT-Äquivalent. Das Atomzeitalter begann.
Der nach dem plötzlichen Tod Franklin D. Roosevelts im April 1945 eingesetzte US-Präsident Harry S. Truman war offenbar von der neuen Wunderwaffe fasziniert. Obwohl das Kriegsende zum Greifen nahe war, ließ sich Truman nicht davon abbringen, die Atomwaffen noch zum Einsatz zu bringen. Sowohl der alliierte Geheimdienstausschuss als auch das amerikanische Kriegsministerium vertraten im Juni 1945 die Ansicht, dass eine Kapitulation Japans in absehbarer Zeit möglich und wahrscheinlich, ein Einsatz der Bombe daher nicht nötig sei. Das Land war verwüstet und militärisch geschwächt und auch der letzte Verbündete, Moskau, war dabei, sich von Japan abzuwenden. Trotzdem gab Truman den folgenschweren Vernichtungsbefehl für den Fall, dass die japanische Führung nicht – wie in der Potsdamer Erklärung gefordert – sofort und bedingungslos kapitulierte. Der Einsatz der Bombe versprach dem neuen Präsidenten einen Sieg ohne weitere Verluste eigener Soldaten und vor allem ohne sowjetische Hilfe. Die US-Regierung ahnte bereits im Noch-Verbündeten Moskau einen künftigen Gegner, den es frühzeitig in die Schranken zu weisen galt. Die beginnende Vormachtstellung der UdSSR in Osteuropa und der expansionistische Kurs in Asien missfielen Truman und führten zu ersten Spannungen, die letztlich im Kalten Krieg gipfelten.
Mehrere Optionen wurden für den Atombombeneinsatz in Japan diskutiert:
1) Abwurf auf ein unbewohntes Waldgebiet, quasi als Demonstration der Zerstörungsmacht;
2) Einsatz gegen ein militärisches Objekt oder kriegswichtige Produktionsanlagen;
3) Abwurf auf vom Krieg verschonte Städte zur Erreichung eines möglichst großen psychologischen Effekts.
Gewählt wurde eine Kombination aus der zweiten und dritten Option. Als mögliche Zielstädte wurden im Einsatzbefehl vom 24. Juli 1945 genannt: Hiroshima, Kokura, Niigata und Nagasaki. Hiroshima wurde als primäres Ziel gewählt, da hier beide Optionen erfüllt waren.
Das Ultimatum für die geforderte Kapitulation lehnte Japan schließlich am 28. Juli 1945 ab, der Einsatz der Bombe war damit besiegelt. Eine Vorwarnung an die Bevölkerung blieb aus.

Die Katastrophe nimmt ihren Lauf
Am Morgen des 6. August 1945 rast „Little Boy“, eine Uranbombe mit einer Sprengkraft von 13.000 Tonnen TNT-Äquivalent, 5000 Grad Celsius heiß, mit einer Geschwindigkeit von 1500 Kilometer pro Stunde auf die noch intakte Hafenstadt Hiroshima zu. In einem Umkreis von ca. vier Kilometern vernichten Druck und Hitze so gut wie alles Leben, nur wenige erdbebensicher gebaute Häuser widerstehen. Etwa 80.000 Einwohner sind sofort tot. Wer die Explosion überlebt, kämpft mit den Symptomen der akuten Strahlenkrankheit. Infektionen und innere Blutungen fordern zusätzliche Opfer. Eine wirksame medizinische Versorgung ist kaum möglich, da der Angriff völlig unvorbereitet kommt und die nötige Infrastruktur größtenteils zerstört wird. Innerhalb weniger Wochen sterben weitere 60.000 Menschen an den Folgen der radioaktiven Verstrahlung.
Nach dem verheerenden Abwurf der Bombe informierten die Amerikaner die japanische Bevölkerung darüber, indem sie Flugblätter über verschiedenen Städten abwarfen und den Text auch über Radio sendeten. Der vernichtende Schlag sollte nicht zuletzt psychologisch wirken und Japan zur Kapitulation drängen. Für den Fall, dass Japan nicht zustimmt, wurden weitere Atombombenangriffe angedroht.
Am 8. August 1945 kündigte die Sowjetunion ihren Neutralitätsvertrag auf und trat damit in den Krieg gegen Japan ein. Spätestens jetzt war die endgültige Niederlage Japans besiegelt. Da aber noch immer keine Kapitulationserklärung vorlag, erging der US-Befehl zum zweiten Atombombenabwurf.

„Fat Man“ nannten die Amerikaner die Bombe, die am 9. August 1945 Nagasaki zerstörte. Foto: www.archives.gov

„Fat Man“ gibt Japan den Rest
Frühmorgens am 9. August 1945 nimmt der Bomber Kurs auf die Stadt Kokura, dichte Bewölkung und eine noch funktionierende Luftabwehr lassen ihn aber abdrehen. Als Ausweichziel steht Nagasaki auf dem Plan. „Fat Man“, eine Plutoniumbombe mit einer Sprengkraft von 22.000 Tonnen TNT-Äquivalent, soll einen dort ansässigen Rüstungsbetrieb vernichten. Da auch hier die Sichtverhältnisse schlecht sind, verfehlt die Bombe ihr Ziel und schlägt gegen Mittag in dicht bewohntem Gebiet ein. Das verheerende Szenario von Hiroshima wiederholt sich. Im Umkreis von einem Kilometer ist fast alles Leben ausgelöscht, die überwiegend aus Holzhäusern bestehende Stadt brennt fast vollständig nieder. Etwa 75.000 Menschen sterben sofort, weitere 50.000 an den Folgen der Explosion, der Strahlenkrankheit.
Der Abwurf der zweiten Atombombe ließ Japan schließlich kapitulieren, der Zweite Weltkrieg war zu Ende.
Die offizielle Zahl der Todesopfer aus der letzten Statistik der Stadt Hiroshima von 1998 beträgt 273.212. Die Zahl der in Nagasaki registrierten Todesopfer erhöhte sich auf 137.339. Die Opferzahlen steigen weiter. Bis heute sterben jährlich Tausende an Leukämie oder verschiedenen Formen von Krebs, ein Ende ist nicht absehbar.

Rechtfertigungsversuche der Amerikaner
Truman verteidigte den Atombombeneinsatz mit der Behauptung, dass dadurch eine Invasion Japans überflüssig wurde und so das Leben hunderttausender US-Soldaten gerettet werden konnte. Viele Amerikaner glauben heute noch, dass sie trotz der unermesslichen Zerstörung bei diesem Krieg moralisch im Recht waren. Andererseits haben sich aber frühzeitig führende Amerikaner, darunter Generalstabschef Dwight D. Eisenhower, scharf von der Behauptung distanziert, der Abwurf der Atombomben sei militärisch notwendig und damit unvermeidbar gewesen. Eine strafrechtliche Untersuchung des unnötigen und beispiellosen Kriegseinsatzes der USA unterblieb.

Grundlage aller nuklearen Risikoabschätzungen
Hiroshima und Nagasaki sind Startpunkt eines gewaltigen Forschungsprojekts. Nach Kriegsende begannen Mediziner, den Gesundheitszustand von 87.000 Überlebenden zu dokumentieren. Seit 1950 werden in einer gemeinsamen japanisch-amerikanischen Studie etwa 120.000 Überlebende aus beiden Städten medizinisch überwacht und verschiedene Untersuchungen durchgeführt. Die Erkenntnisse aus diesen Studien sind Basis aller Risikoabschätzungen im nuklearen Bereich, sei es bei der Bewertung der zumutbaren Dosis für Atomkraftwerk-Arbeiter oder der Erstellung eines Katastrophenschutzeinsatzplans beim Größt-Anzunehmenden-Unfall (GAU) in einer Atomanlage. Sie sind auch in unserem Strahlenschutz verankert. Dass die deutsche Strahlenschutzverordnung im Jahr 2001 novelliert wurde und damit die dem Bürger zugemutete radioaktive Dosis von 1,5 Milli-Sievert (mSv) auf 1 mSv pro Jahr verringert wurde zeugt davon, dass das ganze Ausmaß der Auswirkungen noch immer nicht bekannt ist. Radioaktive Strahlung wird heute weit gefährlicher bewertet als zunächst angenommen.

Strahlenverbrannte Mutter mit Kind in Nagasaki 1945. Foto: www.ettnet.de

Trauma der Überlebenden
Überlebende der Katastrophe waren lange Jahre stigmatisiert. Sie wurden behandelt wie Aussätzige. Viele haben ihren Status und damit auch ihre Leiden verheimlicht aus Sorge, ausgegrenzt zu werden. Das Gros der Bevölkerung hatte Angst sie zu heiraten, geschweige denn von ihnen Kinder zu bekommen. Schließlich aber begannen die Überlebenden, die „Hibakusha“, sich zu organisieren und sich für ihre Rechte, finanzielle Entschädigungen und medizinische Betreuung einzusetzen.
Inwieweit aber auch die nächste Generation der Hibakusha als Strahlenopfer anerkannt wird, ist noch ungewiss. Die japanische Regierung wehrt sich dagegen, dass auch die Folgegeneration, die „Hibaku Nisei“, oder gar deren Kinder den Status der Hibakusha erhalten. Verständlich, es geht schließlich um viel Geld. Auch die vom Staat engagierten Forscher unterstützen die These: „Wir haben bis heute keinen wissenschaftlichen Beweis für Auswirkungen der Atombombe auf die zweite Generation gefunden“, so Nori Nakamura, Leiter der Abteilung für Genforschung beim Strahlenforschungsinstitut in Hiroshima, der „Radiation Effects Research Foundation“ (RERF). Bis heute wird das Forschungsinstitut von der japanischen und der US-Regierung gemeinsam finanziert. Da beide Regierungen daran interessiert sind, die Auswirkungen möglichst klein zu reden, gibt es Zweifel an der Neutralität der RERF-Forscher. Die Wissenschaftler geben selber zu, dass über die Kinder der zweiten Opfergeneration bislang nicht besonders viel geforscht worden ist. Erst im Jahr 2001 wurde eine klinische Großstudie an etwa 10.000 betroffenen Opfern begonnen. Ergebnisse werden erst in ein bis zwei Jahren erwartet. Der Vorsitzende der Organisation der Nisei, Hirano, befürchtet vermutlich nicht zu Unrecht, dass dahinter ein politisches Kalkül steckt: Beweise für Auswirkungen der Bombe auf die zweite oder dritte Generation sind nicht erwünscht, weil dann das Budget für Entschädigungen vervielfacht werden müsste.

Atomwaffen machen die Welt nicht sicherer

Auch 60 Jahre nach Hiroshima gibt es keinen Grund zur Entwarnung.
Im Gegenteil:

  • Die fünf „legalen“ Atommächte USA, Großbritannien, Frankreich, Russland und China verfügen immer noch über mehr als 20.000 Atombomben.

  • Es ist ein offenes Geheimnis, dass Israel Atomwaffen besitzt, von den Atommächten stillschweigend gebilligt.

  • Indien und Pakistan haben sich illegal Trägersysteme und Atomwaffen zugelegt und drohen damit, diese im Krieg um Kaschmir einzusetzen.

  • Auch Nordkorea hat sich inzwischen zum Atomwaffenstaat erklärt.

  • Iran gilt als neuer Kandidat, der in den Club der Atommächte aufsteigen möchte.

  • Die USA beharren in ihrer Atomwaffendoktrin auf dem angeblichen Recht nicht nur zum Einsatz im Verteidigungsfall, sondern auch zum Erstschlag mit Atomwaffen.

  • Die 7. Überprüfungskonferenz zum Atomwaffensperrvertrag im Mai 2005 ist u.a. daran gescheitert, dass allen voran die USA, aber auch die anderen Atomwaffenstaaten nicht bereit sind, ihre Arsenale wirklich abzurüsten.

  • Noch immer halten die USA unter dem Schirm der „nuklearen Teilhabe“ Atomwaffen zum Einsatz in Deutschland und anderen europäischen Staaten bereit.


Was nicht sein darf, kann nicht sein
So gibt es auch 60 Jahre nach den Atombombenabwürfen mehr Fragen als Antworten. Die Wissenschaftler können und wollen für die unzähligen auffälligen Krankheiten, wie z.B. doppelt so hohe Krebsraten bei Frauen als bei Männern, Erschöpfungszustände oder erhöhter Blutdruck bei den Überlebenden, plötzlich auftretende und nicht mehr heilende Wunden, keine Erklärung abgeben. Es sei noch zu früh für gesicherte Erkenntnisse.
Die Erinnerung an das Grauen von Hiroshima und Nagasaki scheint zunehmend zu verblassen. Zur Enttabuisierung der Atomwaffen tragen allen voran die USA bei. Die Entwicklung einer neuen Generation von Atomwaffen, den Bunkerbrechern „mini-nukes“, war Indiz genug, dass diese nicht nur als Drohpotenzial, sondern auch für den realen Einsatz gedacht waren. Erfreulicherweise hat der US-Senat Ende Oktober 2005 entschieden, dass für die Entwicklung neuartiger Nuklearwaffen kein Geld mehr bereitgestellt wird, d.h., die Mittel für die mini-nukes wurden gestrichen. Die Bush-Regierung reagierte darauf mit der Ankündigung, man wolle sich nun auf die Entwicklung konventioneller Bunkerbrecher-Waffen konzentrieren.
Die USA haben mit ihrer jüngeren Nuklearstrategie wesentlich dazu beigetragen, dass ein Abrüsten in weite Ferne gerückt ist. Stattdessen beeilen sich potenziell bedrohte Staaten, unter dem Deckmantel eines zivilen Atomprogramms ein illegales Atomwaffenprogramm aufzubauen. Dass dies erfolgreich funktionieren kann, haben Israel, Indien und Pakistan bereits bewiesen. Auch Nordkorea behauptet, die Atombombe zu besitzen. Im Iran scheint es nur noch eine Frage der Zeit zu sein, wann auch dieser Staat sich als Atommacht outen wird. Für die US-Regierung ist nicht die Atombombe an sich das Problem, sondern der Besitz in „falschen Händen“ (s. Umweltnachrichten 101/2005). Die durch den Senat erzwungene Abkehr von der Entwicklung neuer Nuklearwaffen und damit das vorläufige Aus für die mini-nukes ist zwar sehr zu begrüßen, kann aber vermutlich das atomare Aufrüstungsbestreben anderer Staaten nicht mehr aufhalten.

Protestmärsche der Hibakusha-Bewegung zum 60. Jahrestag des Atombombenabwurfs auf Hiroshima.
Foto: www.ettnet.de

Abrüstung tut Not
In den letzten Umweltnachrichten 101/2005 haben wir bereits dringend erforderliche Maßnahmen genannt, die zu einer atomwaffenfreien Welt führen können. Hierzu bedarf es einer völkerrechtlich verbindlichen Atomwaffenkonvention, wie sie der Bürgermeister von Hiroshima für das Jahr 2010 (der nächsten Überprüfungskonferenz) gefordert hat.
Nur so können auch die atomaren Schwellenländer zum Verzicht auf die Entwicklung eigener Atomwaffen gebracht werden. Wer von Nordkorea oder dem Iran atomare Enthaltsamkeit verlangt, muss mit gutem Beispiel voran gehen und selbst abrüsten. Nur eine atomwaffenfreie Welt kann uns vor einem weiteren Hiroshima oder Nagasaki bewahren.

¹ Der Spiegel 32/2005, S. 107

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aus unserer Mitgliederzeitschrift Umweltnachrichten 102, Dez. 2005