Download der Radioaktivitäts-Messergebnisse (PDF-Dateien)
Waldprodukteliste 2007
Waldprodukteliste 2006 Waldprodukteliste 2005 Waldprodukteliste 2004 Waldprodukteliste 2003 Waldprodukteliste 2002 Lebensmittelwerte April 2005 bis März 2007 Lebensmittelwerte August 2004 bis März 2005 Lebensmittelwerte Januar bis Juli 2004 Lebensmittelwerte Juli bis Dezember 2003 Lebensmittelwerte April bis Juli 2003 Bei Erscheinen einer neuen Messliste informieren wir Sie über unseren kostenlosen E-Mail-Newsletter, für den Sie sich hier anmelden können. Weitere Informationen zur staatlichen und zur unabhängigen Überwachung der Umweltradioaktivität finden Sie hier auf unserer Webseite. Hinweise zu Waldprodukten Auch heute noch sind in den durch Tschernobyl-Fallout belasteten Regionen, wie z.B. im Münchner Umland oder in den Alpen, noch immer hohe Werte an künstlicher Radioaktivität in Wildpilzen und anderen Waldfrüchten zu erwarten. Im Waldboden ist das Cäsium für die Pflanzen gut verfügbar, weil es nicht wie im Ackerboden an Tonminerale fixiert ist. Dieser Effekt wird durch den Nährstoffkreislauf im Wald (das Pflanzenmaterial verrottet vor Ort) noch verstärkt. Da sich die Belastung aufgrund der Langlebigkeit von Cäsium-137 (Halbwertszeit 30 Jahre) derzeit nur allmählich ändert, kann ein Blick in die Messergebnisse des letzten Jahres wichtige Informationen liefern. Richtwertempfehlungen In den Ländern der Europäischen Gemeinschaft (EG) gilt für Lebensmittel zur Zeit ein Grenzwert für die Cäsium-Gesamtbelastung von 600 Becquerel pro Kilogramm, für Milch und Säuglingsnahrung beträgt dieser Wert 370 Becquerel pro Kilogramm. Unabhängige Experten rieten auf der Grundlage der Bestimmungen der Strahlenschutzverordnung von 1976 zu Nahrung mit höchstens 30 bis 50 Becquerel pro Kilogramm Cäsium-Gesamtaktivität für Erwachsene und mit höchstens 10 bis 20 Becquerel pro Kilogramm für Kinder, Stillende und Schwangere. Dabei wurde von einem Anteil von ein Prozent Strontium-90 bezogen auf den Aktivitätsgehalt an Cäsium-137 in Nahrungsmitteln ausgegangen. Der tatsächliche Strontiumgehalt in der Nahrung liegt jedoch höher, wie Untersuchungsergebnisse zeigen. Deshalb und wegen Unsicherheiten bei den Bewertungsgrundlagen wird jetzt meist nur noch bis zu fünf Becquerel pro Kilogramm Cäsium-Gesamtaktivität als Höchstwert für Kindernahrung empfohlen. Generell gilt, dass es keine Grenze gibt, unterhalb der Radioaktivität noch ungefährlich wäre. Deshalb gilt das Minimierungsgebot: So wenig wie möglich Radioaktivität aufnehmen! Unser Angebot: Radioaktivitätsmessungen Das Umweltinstitut München e.V. bietet nuklidspezifische gammaspektroskopische Messungen von künstlicher und natürlicher Radioaktivität (z.B. Lebensmittel, Holz, Baustoffe) und Messungen von Radon in der Raumluft durch Passivsammler an. Im Rahmen von Forschungsprojekten führen wir Sondermessaktionen durch. Gerne stehen wir Ihnen für weitere Fragen zur Verfügung:
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