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Unsere Erfolge
Collage: Links protestiert eine Frau mit einem Schild „All chemicals poison our children“. Rechts steht ein blauer Chemikalienkanister mit der Aufschrift „Cyanamid“, Totenkopf-Gefahrensymbol und dem Hinweis „Made in Germany“.

In Europa verboten. Nach Südafrika verkauft.

Liebe:r Leser:in,

was verbindet eine Chemiefabrik im bayerischen Trostberg mit Frauen, die tausende Kilometer entfernt in südafrikanischen Weinbergen arbeiten? Eine giftige Lieferkette.

 

An ihrem Anfang steht Cyanamid: eine hochgefährliche Chemikalie, deren Einsatz in der EU wegen ihrer erheblichen Gesundheitsgefahren verboten ist. Trotzdem stellt der Chemiekonzern Alzchem das Gift im bayerischen Trostberg weiterhin her und exportiert es von dort nach Südafrika. Dort müssen Arbeiterinnen den Stoff ohne ausreichenden Schutz einsetzen.

Jetzt spenden gegen Deutschlands Pestizidexporte!
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Unsere südafrikanische Partnerorganisation Women on Farms Project berichtet uns aus erster Hand von Vergiftungen, schweren Hautverletzungen und Atemproblemen bei Landarbeiterinnen in den Weinregionen des Landes.

 

Besonders bitter: Die Chemikalie wird auch beim Anbau von Wein eingesetzt, der später für den europäischen Markt bestimmt ist. Ein Stoff, den wir hier für zu gefährlich halten, wird andernorts eingesetzt und landet dann als Rückstand womöglich wieder in unseren Supermärkten.

 

Was hier aus gutem Grund verboten ist, darf nicht anderswo Menschen krankmachen!

 

Seit Jahren kämpfen wir deshalb gegen diese Doppelmoral: Rund 140.000 Menschen unterstützen bereits unsere Petition gegen den Export verbotener Pestizide. Wir haben das Thema in die politische Debatte getragen und den Hersteller Alzchem auf seiner Hauptversammlung direkt mit den Folgen seines giftigen Geschäftsmodells konfrontiert.

 

Doch Alzchem exportiert Cyanamid weiter nach Afrika. Deshalb gehen wir jetzt einen neuen Weg: Wir bringen Deutschlands Pestizid-Doppelmoral vor die Vereinten Nationen (UN).

 

Jetzt spenden, um Pestizid-Doppelmoral vor die UN zu bringen!
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Die UN prüft regelmäßig, ob ihre Mitgliedstaaten die Menschenrechte einhalten. Vor der nächsten Überprüfung Deutschlands wollen wir dem zuständigen UN-Ausschuss einen sogenannten „Parallelbericht“ vorlegen. Darin werden wir dokumentieren, welche Folgen der Export hochgefährlicher Pestizide für die Menschen in Südafrika hat. Auch wollen wir aufzeigen, warum die deutsche Bundesregierung ihrer menschenrechtlichen Verantwortung nicht gerecht wird, wenn sie den Export verbotener Pestizide weiterhin duldet.

 

Der UN-Ausschuss kann Deutschland mit diesen Vorwürfen öffentlich konfrontieren und von der Bundesregierung konkrete Schritte einfordern. Unser Ziel: Die Vereinten Nationen sollen Deutschland ausdrücklich auffordern, die giftige Exportpraxis zu beenden. Eine solche Aufforderung erhöht den internationalen Druck und nimmt der Bundesregierung die Möglichkeit, die Folgen deutscher Pestizidexporte weiter zu ignorieren.

 

Dass ein Exportverbot möglich ist, zeigen andere europäische Länder längst: Belgien, Frankreich und die Schweiz haben bereits Verbote für den Export bestimmter bei ihnen verbotener Pestizide erlassen. Jetzt muss auch Deutschland handeln.

 

Jetzt Giftexporte stoppen!
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Für diesen Schritt benötigen wir 38.000 Euro. Dieses Geld brauchen wir nicht allein, um einen Bericht zu schreiben. Es finanziert die gesamte nächste Phase unserer Kampagne: die weitere Zusammenarbeit mit unseren Partnerinnen in Südafrika, die Recherche und Dokumentation der Folgen des Gifteinsatzes vor Ort sowie die Arbeit, mit der wir die Forderungen des Berichts für Politik und Öffentlichkeit sichtbar machen wollen.

 

Denn ein Bericht allein verändert noch keine Politik. Es braucht Menschen, die Missstände sichtbar machen, Verantwortliche mit ihnen konfrontieren und den Druck so lange erhöhen, bis aus einem Problem politisches Handeln wird. Bitte helfen Sie uns mit Ihrer Spende, Deutschlands Giftexporte vor die Vereinten Nationen zu bringen.

 

Jetzt für unsere Kampagne gegen Giftexporte spenden!
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Ludwig Essig

Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!

Ihr Ludwig Essig

Experte für Handelspolitik

PS: 38.000 Euro benötigen wir für unsere Kampagne gegen den Export verbotener Pestizide in Länder wie Südafrika. Jeder Beitrag hilft uns, die Folgen der Giftexporte sichtbar zu machen und den Druck auf die Bundesregierung und die Hersteller zu erhöhen.


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