Optional: Gehen Sie auf eine der größten Gefahren des aktuellen Gesetzentwurfes ein.
Sie müssen nicht alle Details kennen. Es reicht, wenn Sie einen der zentralen Punkte ansprechen.
- Unbefristete Zulassungen für Pestizide.
Der/die Abgeordnete soll sich dagegen einsetzen, dass Pestizide und Pestizidmischungen künftig unbefristet zugelassen und nicht mehr regelmäßig auf ihre Risiken geprüft werden. Nur so kann sichergestellt werden, dass wissenschaftliche Erkenntnisse über Risiken für Menschen, Tiere, Böden, Wasser und Artenvielfalt erforscht und in der Zulassung berücksichtigt werden müssen. - Die Befugnisse der EU-Länder zum Schutz der eigenen Umwelt und Bevölkerung sollen massiv eingeschränkt werden.
Der/die Abgeordnete soll sich gegen die vorgeschlagene automatische Übernahme von Pestizidzulassungen aus anderen EU-Staaten wie Polen, Ungarn oder Rumänien einsetzen. Dadurch würde Deutschland die Möglichkeit verlieren, nationale Vorkehrungen zum Schutz der eigenen Umwelt und Bevölkerung zu treffen. - Verbotene Pestizide sollen länger auf dem Markt bleiben und nach ihrem Verbot schneller wieder zurückkommen.
Der/die Abgeordnete soll sich gegen verdoppelte Abverkaufs- und Aufbrauchfristen sowie neue Hintertüren für bereits verbotene Wirkstoffe einsetzen. Diese sind ein klarer Angriff auf das Vorsorgeprinzip und bedrohen unsere Gesundheit. Dass es funktionierende Alternativen gibt, zeigt der Ökolandbau. Diese müssen entsprechend gefördert und verbreitet werden.