Das Umweltinstitut
München

Seit mehr als 35 Jahren kämpft das Umweltinstitut für eine artenreiche und vielfältige Umwelt, in der alle ein gutes Leben führen können.

Woher wir kommen und wofür wir stehen

April 1986 – Nach der Atomkatastrophe in Tschernobyl zieht eine radioaktive Wolke bis nach Deutschland. Statt die Bevölkerung umfassend zu informieren, vertuschen und verharmlosen die deutschen Behörden die Gefahr. Eine Gruppe engagierter Bürger:innen und Wissenschaftler:innen will das nicht hinnehmen und beginnt, selbst unabhängige Messungen der radioaktiven Belastung durchzuführen. Im Juli 1986 gründen sie das Umweltinstitut München.

Im Juli 1986 gründete eine Gruppe engagierter Bürger:innen das Umweltinstitut München.

Gemeinsam mit anderen Organisationen planten wir Demos, Protestaktionen und sammelten europaweit mehr als 1,3 Millionen Unterschriften für ein Glyphosat-Verbot.

Hell erleuchtet: 2017 projizierten wir unsere Botschaft auf das Atomkraftwerk Grundremmingen.

Vom Winde verweht: Mit unseren Messprojekten zur Verbreitung von Pestiziden durch die Luft leisteten wir Pionierarbeit.

Die Zukunft ist erneuerbar - Klimaschutz kommt mit Solar! 2020 übergaben wir dem Wirtschaftsministerium 140.000 Überschriften für eine Solaroffensive.

Unsere Erfolge

Hartnäckigkeit und Beharrlichkeit zahlen sich aus. Das zeigen die vielen kleinen und großen Erfolge, die wir mit unserer Arbeit für den Umweltschutz erreichen.

Sieg für die Meinungsfreiheit

Pestizidprozess

Weil wir mit einer satirischen Aktion auf den hohen Pestizideinsatz im Südtiroler Obstbau aufmerksam machten, wurden wir verklagt. Doch gegen die juristische Ohrfeige setzten wir uns erfolgreich zur Wehr: Der Prozess endete mit einem Freispruch.

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Gemeinsam gegen die Gaslobby

Klimaschutz

Zahlreiche Stadtwerke sind Mitglied im Lobbyverband „Zukunft Gas“ und finanzieren so die Anti-Klima-Politik der Gaslobby mit. Mit einer medienwirksamen Kampagne konnten wir etliche Stadtwerke zum Austritt bewegen. Ein Riesen-Erfolg im Kampf gegen den fossilen Lobbyismus in Deutschland!

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Mehr Erfolge

Transparenz

Jahres- und Transparenzbericht

Auf einen Blick

In unserem Jahresbericht stellen wir die wichtigsten Kampagnen und Erfolge des vergangenen Jahres vor und legen unsere Finanzen offen.

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Offen und ehrlich

Initiative Transparente Zivilgesellschaft

Als gemeinnützige Organisation legen wir besonderen Wert auf die Transparenz unserer Finanzen und Ergebnisse. Hier erfahren Sie mehr.

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Mit uns schützen Sie die Umwelt

Schon ein kleiner Betrag kann Großes bewirken. Spenden Sie und finanzieren Sie unsere Recherchen. Es lohnt sich!

FAQ

Wofür steht das Umweltinstitut München?

Unser Ziel ist die Agrarwende hin zu einer zu 100 Prozent ökologischen Landwirtschaft ohne Pestizide und Massentierhaltung sowie die Energiewende hin zu einer 100 Prozent erneuerbaren Energieversorgung. Unsere Vision ist eine artenreiche und vielfältige Umwelt, in der alle ein gutes Leben führen können.

Wie arbeitet das Umweltinstitut München?

Das Umweltinstitut München mischt sich seit mehr als 35 Jahren erfolgreich in die deutsche und europäische Umweltpolitik ein. Wir führen unabhängige Messungen durch, informieren auf Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse und erstellen Infomaterial sowie Berichte zu unseren Untersuchungen, mit denen wir die breite Öffentlichkeit informieren.

Wir ermutigen Menschen, sich gemeinsam mit uns stark zu machen für mehr Umwelt- und Klimaschutz. Wir organisieren Demos, Aktionen und Kampagnen und bleiben so lange am Ball, bis wir unsere Ziele erreichen.

Wie finanziert sich das Umweltinstitut München?

Zum größten Teil finanzieren wir uns aus den Beiträgen unserer Fördermitglieder und Spenden.  Hinzu kommen Stiftungszuwendungen für einige Projekte sowie ein kleiner Anteil an Fördermitteln. Ohne unsere Unterstützer:innen ist unsere Arbeit und unser Einsatz für die Agrar- und Energiewende nicht möglich.

Details zu unserer Finanzierung können Sie in unserem Jahres- und Transparenzbericht nachlesen.

Ist das Umweltinstitut München seriös?

Die kurze Antwort lautet: Ja.

Dadurch, dass sich das Umweltinstitut fast ausschließlich über Spenden und Fördermitgliedsbeiträge finanziert, garantieren wir unsere Unabhängigkeit von Politik und Wirtschaft. Transparenz hat für uns einen sehr hohen Stellenwert: Unsere Einnahmen und Ausgaben legen wir in unserem Jahres- und Transparenzbericht offen. Außerdem hat sich das Umweltinstitut der Initiative Transparente Zivilgesellschaft angeschlossen.

Wir informieren auf der Basis unabhängiger Messungen und wissenschaftlicher Erkenntnisse. Seit unseren Gründungstagen leisten wir mit Hilfe von Messprojekten Aufklärungsarbeit, wenn Politik und Behörden Gefahren unter den Teppich kehren möchten: Nach der Atomkatastrophe von Tschernobyl riefen wir unser Programm zur Messung radioaktiver Belastung der Außenluft ins Leben. Dank eines eigenen Gammaspektrometers können wir zudem die Belastung von Lebensmitteln und anderer Proben prüfen. Wo wir – wie beispielsweise bei Pestiziden – nicht selbst nachmessen können, arbeiten wir mit externen Laboren oder Gutachter:innen zusammen. So konnten wir erstmals nachweisen, dass Pestizide sich teils kilometerweit durch die Luft verbreiten – selbst solche, die laut Zulassungsberichten gar nicht in die Luft übergehen dürften.

Wie kann ich mit dem Umweltinstitut aktiv werden?

Unsere Arbeit ist nur durch die Unterstützung von Menschen wie Ihnen möglich. Nehmen Sie an unseren Online-Aktionen teil, verteilen Sie unseren Flyer und Informationsmaterialien oder treffen Sie uns bei Demos oder Aktionen vor Ort. Werden Sie Fördermitglied, um unsere Arbeit dauerhaft zu unterstützen oder spenden Sie für unsere Kampagnen- und Aufklärungsarbeit. Wie danken Ihnen für Ihren Einsatz!

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Das Team des Umweltinstitut München

Gemeinsam arbeiten wir daran, die Energie- und Agrarwende voranzutreiben.

Jobs und Praktika

Fundraiser/in mit den Schwerpunkten Stiftungsfundraising & Nachlässe

Zur Verstärkung unseres Teams in München suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/n Fundraiser/in in Vollzeit (39h/Woche). Eine Anstellung in Teilzeit mit mindestens 32h/Woche ist ebenfalls möglich.

Wir kämpfen in einem dynamischen wie sympathischen Team für eine Landwirtschaft ohne synthetische Pestizide, Massentierhaltung und Gentechnik sowie für eine Energiewende hin zu einer Versorgung mit 100 Prozent erneuerbaren Energien. Um diese Ziele zu erreichen, messen und forschen wir nach und organisieren Kampagnen und Projekte, um Politik, Unternehmen und Verbraucher:innen zu mehr Umweltschutz zu bewegen. Wir sind eine parteiunabhängige und gemeinnützige Organisation mit zahlreichen Spender:innen und mehr als 12.000 Fördermitgliedern, die unsere unabhängige Arbeit garantieren.

Welche Aufgaben warten auf Sie?

Sie verantworten die strategische Weiterentwicklung unseres (Offline-)Fundraisings und priorisieren die Fundraisingmaßnahmen. Gemeinsam mit dem Online-Fundraising entwickeln Sie eine zukunftsgerichtete und nachhaltige Fundraisingstrategie auf Basis unserer Ziele und Finanzierungsbedarfe. Dabei geht es vor allem darum, unsere Einnahmestruktur zu diversifizieren. Sie arbeiten eng mit dem Online-Fundraising, der Öffentlichkeitsarbeit sowie mit Geschäftsführung und Vorstand zusammen. Im Rahmen Ihrer Arbeit behalten Sie den Überblick über sinnvolle Fundraising-Strategien, haben dabei die relevanten Fundraisingwerkzeuge im Blick, begleiten das Stellen von Förderanträgen bei Stiftungen, erarbeiten ein Konzept für unser Nachlassfundraising, sorgen für dessen Implementierung.

Dazu gehören Im Einzelnen folgende Aufgaben:

  • Sie unterstützen die Finanzierung unserer Projekte und Fachbereiche, indem Sie Stiftungsgelder und Spenden sowie neue Fördermitglieder akquirieren. Weitere Fundraisingwerkzeuge, wie Nachlässe oder ggf. Geldauflagen sollen zur Diversifizierung beitragen.
  • Sie pflegen dafür ein Netzwerk von Kontakten und wissen, wer für welche Zuwendungen ansprechbar ist
  • Sie bauen unsere Fördermittelakquise aus
  • Sie betreuen unsere bereits vorhandenen Förderungen und Geldgeber:innen weiter, z.B. durch die Organisation von Webinaren
  • Sie entwickeln Konzepte zur Weiterentwicklung der Spender:innenbindung, dafür erstellen Sie zusammen mit dem Online-Fundraising ein zukunftsgerichtetes Datenkonzept und entwickeln unsere zielgruppenorientierte Ansprache von Spender:innen und Förder:innen weiter
  • Sie bauen unser Nachlassfundraising auf, ggf. mit Hilfe externer Expert:innen
  • Sie koordinieren unsere regelmäßig erscheinenden Papiermailings
  • Sie bauen Kontakte zu potentiellen Nachlassgeber/innen auf
  • Sie konzipieren und verfolgen unsere Kennzahlen und unterstützen die Weiterentwicklung unsere Spenderdatenbank

Ihr Profil

  • Sie bringen mindestens 3 Jahre einschlägige Berufserfahrung im Fundraising (vor allem offline) im Non-Profit-Bereich mit
  • Sie sind in der Lage, unsere Fundraisingstrategie zu gestalten und kontinuierlich die erfolg­versprechenden Fundraisingmaßnahmen zu priorisieren und umzusetzen
  • Sie bringen viel Eigeninitiative und eine ausgeprägte hands-on Mentalität mit
  • Sie sind kommunikationsstark und fühlen sich wohl dabei, Fördermittel einzuwerben
  • Sie kennen sich mit Spenderdatenbanken aus bzw. sind bereit, sich in unsere Datenbank einzuarbeiten
  • Sie brennen für den Umweltschutz und haben Freude an der Kommunikation mit politisch interessierten Menschen, die wir als Spender/innen gewinnen möchten

Unser Angebot

  • Eine vielseitige Aufgabe mit viel Gestaltungsspielraum und Eigeninitiative
  • Ein unbefristeter Arbeitsvertrag mit konkurrenzfähigem NGO-Gehalt in Anlehnung an TVöD Entgeltgruppe 12 mit Sonderleistungen und betrieblicher Altersvorsorge
  • 30 Tage Jahresurlaub sowie drei zusätzliche arbeitsfreie Tage
  • Ein sehr gutes Betriebsklima und ein sympathisches Team von Idealist/innen
  • Die Möglichkeit für HomeOffice-Tage
  • Sehr gute Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln: Unser Büro liegt drei Gehminuten vom Hauptbahnhof München entfernt

Das Umweltinstitut steht für Chancengerechtigkeit und Vielfalt. Wir bewerten Talente unabhängig von Hautfarbe, Religion und Weltanschauung, Geschlecht, sexueller Identität, Nationalität, Behinderung oder Alter.

Wenn Sie sich in unserer Anzeige wiederfinden und Lust darauf haben, mit uns neue Erfolge für den Umweltschutz zu erzielen, freuen wir uns auf Ihre Bewerbung!

Bitte senden Sie Ihre Bewerbungsunterlagen (Motivationsschreiben, Lebenslauf) mit Angabe Ihrer Gehaltsvorstellung und Ihres möglichen Starttermins in einem PDF-Dokument an Frau Rohlfs an folgende E-Mailadresse: bewerbung@umweltinstitut.org. Bitte schicken Sie uns keine Zeugnisse; diese fordern wir ggf. bei Ihnen nach.

Da wir die Position bald besetzen möchten, freuen wir uns über Ihre zeitnahe Bewerbung!

Stellenausschreibung als pdf herunterladen

Freie Mitarbeiter:innen für das Bildungsprojekt „Ökolandbau erleben und verstehen“

Zur Verstärkung unseres Teams in München suchen wir freie Mitarbeiter:innen für das Bildungsprojekt „Ökolandbau erleben und verstehen“.

Wir kämpfen in einem dynamischen wie sympathischen Team für eine Landwirtschaft ohne synthetische Pestizide, Massentierhaltung und Gentechnik sowie für eine Energiewende hin zu einer Versorgung mit 100 Prozent erneuerbaren Energien. Um diese Ziele zu erreichen, messen und forschen wir nach und organisieren Kampagnen und Projekte, um Politik, Unternehmen und Verbraucher:innen zu mehr Umweltschutz zu bewegen. Wir sind eine parteiunabhängige und gemeinnützige Organisation mit zahlreichen Spender:innen und mehr als 12.000 Fördermitgliedern, die unsere unabhängige Arbeit garantieren.

Ihre Aufgaben:

Seit über zehn Jahren organisieren wir für Münchner Schulen und Kindergärten Ausflüge auf Biobauernhöfe und Projekttage zu den Themen ökologische Landwirtschaft und gesunde Ernährung. Sie bereiten selbstständig die zwei bis drei Schulstunden umfassenden Projekttage vor und führen diese durch. Dabei können Sie auf unsere langjährige Erfahrung und vielseitigen Unterrichtsmaterialien zurückgreifen, aber auch eigene Ideen einfließen lassen. Die Projekttage finden in der Regel am Vormittag direkt in der Münchner Bildungseinrichtung statt.

Ihr Profil:

  • Sie sind interessiert an einer langfristigen und regelmäßigen Mitarbeit in unserem Team
  • Sie haben Freude an der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen
  • Sie arbeiten selbstständig und zuverlässig
  • Sie konnten bereits praktische Erfahrungen in der pädagogischen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen und in der Bildung für nachhaltige Entwicklung sammeln
  • Sie sind vertraut mit den Grundprinzipien der ökologischen Landwirtschaft und einer nachhaltigen Ernährung oder Sie sind bereit, sich Kenntnisse darüber anzueignen

Unser Angebot:

  • Eine abwechslungsreiche und sinnstiftende Aufgabe
  • Viel Gestaltungsspielraum und eigenverantwortliches Arbeiten
  • Flexible Arbeitszeiten und flexibler Arbeitsumfang
  • Eine faire Bezahlung mit Berücksichtigung der Vor- und Nachbereitung und der Fahrtzeiten
  • Einarbeitung und Unterstützung von einem erfahrenen und hilfsbereiten Team
  • Die Einsatzorte sind alle in München und gut mit den öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar

Bitte senden Sie uns Ihre Bewerbungsunterlagen (Lebenslauf und Motivationsschreiben mit Angabe der zeitlichen Kapazitäten) in einem PDF-Dokument an Frau Rohlfs an folgende E-Mailadresse: bewerbung@umweltinstitut.org.

Hier ist unser PGP-Key, falls Sie Ihre E-Mail verschlüsseln wollen.

Wir legen großen Wert auf Diversität und Chancengleichheit. Wir ermutigen ausdrücklich Bewerbungen von Personen mit unterschiedlichen Hintergründen und Erfahrungen.

Stellenausschreibung als pdf

Praktikum im Team Energie/Klima (m/w/d)

Ab Oktober 2024, 6 Monate à ca. 20h/Woche, in München, auch remote möglich

Du brennst für Klimaschutz und möchtest dazu beitragen, dass Deutschland endlich aus fossilem Gas aussteigt? Du denkst, dass Bundespolitik, Kommunen und Einzelpersonen wirkungsvoll zusammenarbeiten sollten, um die Energie- und Wärmewende zu schaffen? Du bist obendrein noch gern in Kontakt mit Menschen und ein geheimes Organisationstalent? Dann bist du genau die richtige Verstärkung für unsere Kampagne zum Gasausstieg!

Wir kämpfen in einem dynamischen wie sympathischen kleinen Team für die Energie- und Klimawende mit Fokus auf Städte und Gemeinden. Ab Oktober suchen wir eine:n Praktikant:in, die/der für ein halbes Jahr unser Kampagnenteam im Bereich Wärmewende, Wasserstoff und Gasausstieg unterstützt. Wir würden uns wünschen, dass du sechs Monate lang ca. 20 Stunden pro Woche in das Praktikum investieren kannst. Der Start des Praktikums ist flexibel und grundsätzlich ab 1. Oktober 2024 möglich. Eine Weiterbeschäftigung als studentische Hilfskraft ist nach Abschluss des Praktikums möglich.

Das Umweltinstitut München e.V. setzt sich seit 1986 für eine ökologische Landwirtschaft ohne Gentechnik und Pestizide sowie für eine 100 Prozent erneuerbare Energieversorgung ein. Um diese Ziele zu erreichen, messen und forschen wir nach und organisieren Kampagnen und Projekte, um Politik, Unternehmen und Verbraucher:innen zu mehr Umweltschutz zu bewegen. Wir sind parteiunabhängig und als gemeinnützig anerkannt. Zahlreiche Spender:innen und mehr als 12.000 Fördermitglieder garantieren unsere unabhängige Arbeit. Private (Klein-)Spenden und Beiträge machen den allergrößten Teil unserer jährlichen Einnahmen aus.

Deine zukünftigen Aufgaben

Du unterstützt unser Kampagnenteam bei unserer Arbeit zur Wärmewende und dem kommunalen Gasausstieg. In diesem Rahmen übernimmst du zum Beispiel folgende Aufgaben:

  • Inhaltliche Recherchen
  • Recherche und Pflege von Kontakten zu lokalen Klimagruppen
  • Mithilfe bei der Organisation von Webinaren, Vorträgen, Vernetzungstreffen o.Ä.
  • Arbeiten an unserer Website
  • Beiträge für unsere Social-Media-Kanäle
  • Verfassen von Texten für unsere Öffentlichkeitsarbeit

Dein Profil

  • Du befindest dich in deinem Bachelor- oder Masterstudium.
  • Du kannst aktives Engagement in den Bereichen Energiewende und Klimagerechtigkeit nachweisen.
  • Du verfügst über grundlegende Kenntnisse der Energie- und Klimapolitik, idealerweise auch im kommunalen Kontext.
  • Du hast sehr gute organisatorische Fähigkeiten und arbeitest selbstständig.
  • Du kannst dich sprachlich sehr gut ausdrücken.
  • Du bist hoch motiviert, klimapolitisch etwas zu bewegen und andere Menschen zu politischem Engagement anzuregen.
  • Du bist bereit, im Rahmen des Praktikums eigene Verantwortlichkeiten zu übernehmen.

Unser Angebot: Wir bieten dir …

  • einen Einblick in professionelle Kampagnenarbeit.
  • vielseitige Aufgaben und eigenverantwortliches Arbeiten bei regelmäßiger Betreuung.
  • eine attraktive Praktikumsvergütung inkl. Kranken- und Rentenversicherung.
  • ein sehr gutes Betriebsklima und ein sympathisches Team von Idealist:innen.
  • flexible Einteilung deiner Arbeitszeit neben Studium und anderen Verpflichtungen.

Das Umweltinstitut steht für Chancengerechtigkeit und Vielfalt. Wir bewerten Talente unabhängig von Hautfarbe, Religion und Weltanschauung, Geschlecht, sexueller Identität, Nationalität, Behinderung oder Alter.

Wenn du dich in dieser Ausschreibung wiederfindest und Lust darauf hast, mit uns neue Erfolge für den Klimaschutz zu erzielen, freuen wir uns auf deine Bewerbung!

Bitte sende uns deine Bewerbung bis Ende Juli mit Angabe des möglichen Starttermins und der möglichen Stundenanzahl an folgende E‑Mailadresse: bewerbung@umweltinstitut.org.

Wir werden uns vermutlich Anfang August bei dir zurückmelden.

Stellenausschreibung als pdf

Freiwilliges ökologisches Jahr (Beginn jeweils 1. September)

Die Mitarbeit ist bei folgenden Tätigkeiten und Einsatzbereichen möglich:

  • Verbraucheraufklärung und Beratung
  • Büro- und Verwaltungsarbeit (Telefon, Versand)
  • Recherche und Mitarbeit bei unseren Zeitschriften
  • Mitarbeit bei Forschungsvorhaben (z.B. Probenahme, Radioaktivitätsmessungen)
  • Mitarbeit bei Kampagnen-, Informations- und Öffentlichkeitsarbeit
  • Infostände, Veranstaltungen

Informationen zum freiwilligen ökologischen Jahr

Jugendorganisation des Bund Naturschutz (BUNDJugend Bayern)

www.foej-bayern.de

Hier ist unser PGP-Key, falls du deine E-Mail verschlüsseln willst.

Gendern im Umweltinstitut München

Warum verwendet das Umweltinstitut München den Gender-Doppelpunkt?

In unserer Arbeit für den Umweltschutz sind die Machtverhältnisse zwischen den Geschlechtern oft ein relevanter Aspekt. Wenn wir zum Beispiel über die Freiheit sprechen, Saatgut zu nutzen, zu tauschen und weiterzuentwickeln, dann ist es wichtig zu wissen, dass in vielen Kulturen der Welt die Arbeit mit Saatgut von Frauen gemacht wird. Wenn im deutschen Energiesystem nur vier Konzerne den Ton angeben, ist es wichtig zu sehen, dass in diesen Konzernen nur Männer an den Schalthebeln sitzen.

Wird als Grundform aber immer die männliche Variante für alle genutzt, wird das häufig so verstanden, als handele sich nur um Männer (oft unbewusst). Eine neutrale oder gegenderte Formulierung lässt den Aspekt Geschlecht erstmal offen und kann Gruppen aller Geschlechter meinen. So werden weibliche und andersgeschlechtliche Menschen in der Sprache nicht nur mitgemeint oder -gedacht, sondern auch mitverstanden.

Um diesen Aspekt immer wieder sichtbar zu machen, nutzen wir bisher das bekannte Binnen-I: MitarbeiterInnen, JournalistInnen,… Doch seit der Gründung des Umweltinstituts in den 1980er Jahren hat sich die Gesellschaft verändert. Menschen, die sozial oder biologisch nicht eindeutig Männer oder Frauen sind, haben sich Sichtbarkeit und Anerkennung erstritten. Die Wissenschaft ist sich ohnehin weitgehend einig, dass Geschlecht eine Vielzahl von biologischen und sozialen Aspekten hat. Für unsere Arbeit ist das soziale Geschlecht, das Verhalten von Menschen in einer Gesellschaft untereinander, wichtig. In der Soziologie wird das soziale Geschlecht mit dem Fachausdruck „Gender“ bezeichnet.

Um der gesellschaftlichen und wissenschaftlichen Entwicklung Rechnung zu tragen, haben wir uns entschieden, von nun an neutrale Bezeichnungen oder, wo dies nicht möglich ist, den Gender-Doppelpunkt zu nutzen. Falls wir also beispielsweise politisch aktive Menschen ansprechen wollen, werden wir ab sofort entweder das Wort „Aktive“ oder „Aktivist:innen“ verwenden.

Der Doppelpunkt bietet dabei vor allem zwei Vorteile gegenüber anderen, ebenfalls in Mode gekommenen Alternativen, z.B. dem Gender*Stern oder Gender_Unterstrich. Zum einen zieht er das Wort nicht so sehr auseinander und ist somit besser lesbar. Zum anderen wird der Doppelpunkt in der Mitte des Wortes von vielen Vorleseprogrammen als Pause gelesen, wodurch er im Bereich der Barrierefreiheit punktet.

Natürlich gibt es noch viele weitere Feinheiten der gendersensiblen Sprache, etwa weil Bäuerinnen und Bauern sich schlecht in einem Wort zusammenfassen lassen. Doch für all diese Sonderfälle haben sich Menschen bereits Lösungen einfallen lassen: Eine gute Zusammenfassung bietet etwa der Leitfaden für gendersensible Sprache bei der Hansestadt Lübeck, den wir im Zweifel zu Rate ziehen. Wir freuen uns auf die Herausforderung und wünschen allen Leser:innen einen schönen Tag!
https://luebeck.de/gender/

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