Wärmewende retten – raus aus der Gaskostenfalle
Die Bundesregierung – allen voran Katherina Reiche – ist dabei, uns ein teures Gas-Chaos zu bescheren. Mit dem neuen Heizungsgesetz will die Koalition aus Union und SPD jetzt sogar den Einbau neuer Gasheizungen wieder ermöglichen – obwohl sie uns damit in neue Importabhängigkeiten treibt, die Bürger:innen in die Kostenfalle laufen lässt und die Wärmewende der Kommunen sabotiert. Das müssen wir verhindern! Mehr lesen
Gemeinsam fordern wir: Schluss mit dem Gas-Chaos
Gemeinsam mit über 240 zivilgesellschaftlichen Organisationen aus über 130 Städten richten wir uns mit einem offenen Brief an die Bundestagsabgeordneten und fordern Sie auf, sich für eine kostengünstige und klimafreundliche Energieversorgung einzusetzen.
Neben den Bundesverbänden von Greenpeace, GermanZero, Deutsche Umwelthilfe, BUND, Fridays for Future und Omas for Future sind viele lokale Gruppen mit dabei.
Zum offenen Brief mit allen Logos
Noch nicht dabei?
Bis zum 15. April könnt ihr als zivilgesellschaftliche Organisation, Verein, lokale Umweltgruppe, aber auch als Unternehmen oder Verband, den Aufruf unterzeichnen. Stellt uns dafür einfach das Logo eurer Organisation zur Verfügung, indem ihr das nebenstehende Formular ausfüllt. Bitte beachtet: Als zivilgesellschaftliches Bündnis können wir leider keine Zeichnungen durch Parteien annehmen.
Am 16. April senden wir euch den Brief mit allen bis dahin eingegangenen Logos zu. Wenn ihr ihn für eine lokale Aktion oder den Versand an lokale Abgeordnete schon vorher mit eurem Logo braucht, fragt einfach die aktuelle Fassung per Mail bei uns an: klimawende@umweltinstitut.org
Jetzt mitmachen:
Als Gruppe, Organisation, Initative, Unternehmen oder Verband unterzeichnen
* Pflichtangaben.
Jetzt gilt's: Bis zur Lesung im Bundestag vor Ort aktiv werden
Nach Ostern sollen die Eckpunkte für das Heizungsgesetz im Bundeskabinett diskutiert und möglicherweise beschlossen werden. Dann geht der Gesetzentwurf als nächstes in den Bundestag. Wenn die Bundestagsabgeordneten darüber abstimmen, haben wir eine Chance, das Gesetz zu stoppen. Wir alle sind potenzielle Wähler:innen und wenn sich viele Menschen aus dem Wahlkreis an die Abgeordneten wenden, kann das ihre Entscheidung beeinflussen. Beim Fracking-Gesetz ist es durch zahlreiche Emails und Anrufe bei Abgeordneten gelungen, die 1. Lesung im Bundestag zu verschieben und das Gesetz zu Gunsten von Umwelt und Anwohner:innen zu verändern.
Damit wir es wieder schaffen, haben wir drei Aktionsvorschläge für euch:
Aktion 1: Mail an Abgeordnete
Am schnellsten und unkompliziertesten könnt ihr die Abgeordneten eures Wahlkreises per Mail umstimmen.
Die Abgeordneten eures Wahlkreises findet ihr auf www.bundestag.de/abgeordnete mithilfe eurer Postleitzahl. Die E-Mail-Adresse ist vorname.nachname@bundestag.de.
Die wichtigsten Argumente und einen Mustertext für die E-Mail, an dem ihr euch orientieren könn, findet ihr in diesem Word-Dokument zum Download. Den offenen Brief könnt ihr im Anhang mitschicken – so sehen die Abgeordneten, dass 240 Organisationen eure Forderungen teilen.
Aktion 2: Bildaktion am Wahlkreisbüro
Als Gruppe könnt ihr den Brief auch öffentlichkeitswirksam im Wahlkreisbüro der lokalen CDU/CSU- und SPD-Abgeordneten abgeben. Druckt dazu den Brief aus und bringt ihn gemeinsam ins Abgeordnetenbüro, wo ihr ihn persönlich übergeben oder in den Briefkasten werfen könnt.
Macht ein Foto von der Übergabe und teilt es in den sozialen Medien oder sendet es an die Lokalpresse. Auf Social Media könnt ihr eure:n Abgeordnete:n markieren.
Damit eure Übergabe noch ausdrucksstärker wird, könnt ihr selbstgemalte oder gedruckte Schilder und Banner mitbringen. Wir stellen euch kostenlos Demo-Schilder zur Verfügung, die ihr für Protestaktionen vor Ort nutzen könnt.
Diese Motive (Größe ca. 50×70 cm) könnt ihr bestellen:
Schreibt uns für eure Bestellung einfach eine Mail an info@umweltinstitut.org. In der Mail sollte euer Name und die Lieferadresse sowie die gewünschte Anzahl an Schildern (je nach Motiv) enthalten sein.
Da wir aktuell sehr viele Bestellungen bekommen, müssen wir schon jetzt nachbestellen. Wir freuen uns deshalb über freiwillige Spenden, damit wir den Druck der Schilder finanzieren können.
Aktion 3: Gesprächstermin vereinbaren
Ein persönliches Gespräch wirkt oft Wunder. Gerade auf der emotionalen Ebene lassen sich Menschen häufig überzeugen. Vereinbart deshalb mit eure:m Wahlkreisabgeordnete:n von SPD bzw. Union ein Gespräch und teilt eure Sorgen und Anliegen bezüglich der Gaspolitik der Bundesregierung. Ihr müsst fachlich keine Expert:innen sein – die Politiker:innen sind es meist auch nicht.
Um einen Termin zu vereinbaren, schreibt einfach eine Mail, ruft beim Wahlkreisbüro an oder fragt den Termin bei einer eventuellen Übergabeaktion an (siehe Aktion 2).
Eine Zusammenfassung der wichtigsten Argumente sowie eine Beispielmail für die Gesprächsanfrage findet ihr in diesem Word-Dokument zum Download.
Bilder unserer symbolischen Übergabe des Briefs am Reichstag
Inspiration zum Aktiv werden
Gemeinsam mit Greenpeace, dem BUND, Fridays for Future und den Omas for Future haben wir am 19.03. ein Webinar zu unserem offenen Brief veranstaltet. Dort haben wir den Brief vorgestellt und erklärt, wie ihr vor Ort aktiv werden könnt. Hier könnt ihr das Webinar nachschauen.
Außerdem bieten wir am 4. Mai ein weiteres Webinar an „So überzeugen Sie Ihre Abgeordneten“. Hier geht es zur Anmeldung.