Klimawende von unten - Aktuelles

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Aktuelle Veranstaltungen und Angebote

Hier können Sie sich zu unserer Online-Seminarreihe "So starten Sie die Klimawende in Ihrer Stadt!" anmelden und die Aufzeichnungen vergangener Veranstaltungen anschauen. Außerdem finden Sie alle Informationen rund um das Klimawende-Barcamp am 25. März in Nürnberg.

Online-Seminarreihe: So starten Sie die Klimawende in Ihrer Stadt!

In unserer Online-Seminarreihe „So starten Sie die Klimawende in Ihrer Stadt!“ vermitteln wir die wesentlichen Fähigkeiten, mit denen auch Sie jetzt die Klimapolitik bei Ihnen vor Ort verändern können.

energie image klimawende onlineseminarreihe

Die Termine im Überblick:

1. Klimawende von unten: Kampagnen, die bewegen! (Di, 07.02.2023, 19 Uhr)

Mit einem Überblick über das Projekt „Klimawende von unten“ und Eindrücken von erfolgreichen Klima-Bürgerbegehren steigen wir in das Thema ein. Mit dabei: Wiebke Hansen (Klimawende-Projektteam), sowie Aktive der Kampagnen Solarentscheid Rudolstadt und Klimabegehren Flensburg.

2. Kampagnen-/Aktionsplanung und Unterschriften sammeln (Di, 21.02.2023, 19 Uhr)

Eine Klimawende-Kampagne oder -Aktion planen und Unterschriften sammeln – wie macht man das eigentlich? Das erklärt Henning Peters aus dem Klimawende-Koordinierungsteam in diesem Webinar. Im Anschluss stellen Aktive des Klimaentscheids Darmstadt ihre Kampagne vor.

3. Mit der Lokalpolitik sprechen (Di, 07.03.2023, 19 Uhr)

Ein einfacher Weg, auf lokale Politik Einfluss zu nehmen: Das direkte Gespräch mit lokalen Politiker:innen. An diesem Termin geben die Aktivist:innen Amany von Oehsen (Heidelberg kohlefrei) und Etienne Denk (Fridays for Future) sowie ein:e Lokalpolitiker:in Tipps dazu.

4. Öffentlichkeitsarbeit (Di, 21.03.2023, 19 Uhr)

Eine Kampagne wird nur erfolgreich, wenn man mit geschickter Öffentlichkeitsarbeit die nötige Aufmerksamkeit erreicht. Dafür gibt Annette Sperrfechter, Pressesprecherin vom Umweltinstitut München, ein Pressetraining und Marie Ossenkopf von Kassel kohlefrei teilt ihre Erfahrungen mit Pressearbeit für einen erfolgreichen Bürgerentscheid.

Jetzt zu den Seminaren anmelden:

„Klimawende von unten“-Barcamp in Nürnberg

Am Samstag, 25.03.2023, findet das „Klimawende von unten“-Barcamp in Nürnberg statt. Dort kommen 50-80 Aktive zusammen, die die Energiewende in ihrer Kommune aktiv mitgestalten wollen. Im „Open Space“-Format bringen Teilnehmende ihre Themen selbst ein, arbeiten gemeinsam dazu und vernetzen sich. Dazu gibt es ein spannendes Rahmenprogramm, Workshops, Kleinkunst, leckeres veganes Essen und am Abend optional ein Konzert.

Wollen Sie auch, dass Ihre Stadt oder Gemeinde viel mehr für 100 % Erneuerbare bei Strom und Wärme tut? Dann diskutieren Sie mit uns, wie wir die Energiewende auf kommunaler Ebene effektiv einfordern können!

Format:

Im „Open Space“-Format gestalten wir die Tagesordnung gemeinsam mit der Frage: Wie treiben wir als Bürger:innen unsere Kommune dazu an, eine klimaneutrale Energieversorgung zu beschleunigen? Die Teilnehmenden bringen die Themen und Ideen ein, die sie am meisten bewegen. Wir vom Umweltinstitut München bieten ebenfalls Workshops an. In parallelen Kleingruppen diskutieren wir, vernetzen uns und tauschen Wissen und Erfahrungen aus. Sie nehmen teil, wo es Ihnen gefällt.

Themen:

Wie können wir die lokale Politik, Verwaltung oder Stadtwerke am besten in die Pflicht nehmen? Wie schaffen wir mehr Solaranlagen, 100 % Ökostrom oder die Wärmewende? Was machen erfolgreiche Bürger:innen-Initiativen? Sie haben Gelegenheit, selbst kreativ zu werden, Inspiration und Mitstreiter:innen zu finden – auch über Ihre Gemeinde hinaus!

Am Ende des Tages haben Sie eine Idee, wie Sie aktiv werden können und kennen Menschen, mit denen Sie gemeinsam etwas starten wollen!

Yummi:

Wir versorgen Sie mit leckerem veganen Essen und Snacks, Kaffee und Tee, wenn für Sie möglich gegen Spende. Kalte Getränke gibt es an der Bar vom Z-Bau.

Highlights:

Kleinkünstlerische Mitmachaktionen zwischen Kreativität, Entspannung, Spaß und Aktivismus.

Am späten Abend gibt es im Z-Bau ein Indie-Rock´n Roll-Punk-Konzert: Krachen! Wer mag, bleibt einfach, gegen Spende 8 – 12 € an der Abendkasse.

Anmeldung:

Bitte melden Sie sich an, das hilft uns bei der Organisation. Eine spontane Teilnahme ist natürlich auch herzlich willkommen. Die Teilnahme ist kostenlos – auch dank Förderungen durch die Postcode Lotterie und den Movement Hub.

Anreise:

Etwa 15 Minuten vom Hbf Nürnberg mit der U1 Richtung Langwasser Süd bis zur Station Frankenstraße, von dort ggf. eine Station mit den Bussen 65 (Richtung Nordostbahnhof ) oder 45 (Richtung Ziegelstein) bis Tiroler Straße.

Übernachtung:

Dies ist eine eintägige Veranstaltung, die Übernachtung muss also ggf. eigenständig organisiert werden. Nach der Anmeldung schicken wir Ihnen Informationen zur selbstorganisierten Bettenbörse, über die Sie privat in Nürnberg unterkommen können.

Die Veranstaltung auf einen Blick:

Klimawende-Barcamp – Erneuerbare Energie für Ihre Stadt!
Samstag, 25. März, 10 – 19 Uhr
Z-Bau, Frankenstraße 200, Nürnberg

Jetzt kostenfrei zum Barcamp anmelden:

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Vergangene Veranstaltungen

Hier finden Sie Aufzeichnungen und Vortragsfolien von vergangenen Veranstaltungen.

Starten Sie ein Ökostrombegehren!

Wir können unsere Stadt- und Gemeindewerke mittels direkter Demokratie in die Pflicht nehmen, als starker Klimaschutzakteur aufzutreten – und dadurch der Energiewende einen kräftigen Schub verpassen! Denn trotz grüner Versprechen beziehen viele Stadt- und Gemeindewerke ihren Strom immer noch weitestgehend aus Kohle, Erdgas und Atomkraft. Zusätzlich hübschen sie ihren Strommix häufig mit zugekauften Ökostromzertifikaten aus alten Wasserkraftwerken auf, ohne in zusätzliche Erneuerbare-Energien-Anlagen zu investieren.

Mit einem Bürgerbegehren können wir dafür sorgen, dass unsere Stadtwerke zum Ökostromversorger werden. Sie dürfen dann keinen Strom aus fossilen Energien mehr verkaufen und müssen in den nächsten Jahren viele neue Solaranlagen auf die städtischen Dächer bauen, in Windparks investieren oder Direktlieferverträge mit Erneuerbare-Energien-Anlagen abschließen.

Wir haben dazu ein Rechtsgutachten in Auftrag gegeben, dessen Ergebnis eine fertige Abstimmungsfrage für ein Ökostrom-Bürgerbegehren ist!

In unserem Online-Workshop geben wir einen Überblick, wie ein Ökostrombegehren ablaufen kann. Wir diskutieren die Rolle der Stadtwerke für die lokale Klimapolitik und erklären, wie Sie Schritt für Schritt einen Kampagnenplan mit Ihren Mitstreiter:innen erstellen. Das Ökostrombegehren empfiehlt sich vor allem in größeren Gemeinden, in denen die Stadtwerke bereits als Stromanbieter auftreten.

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Starten Sie einen Solarentscheid!

Träumen Sie auch davon, dass die Dächer in Ihrem Wohnort von Solaranlagen bedeckt sind und sauberen Strom für einen großen Teil der Bevölkerung erzeugen? Diese Vision könnte bald Realität werden.

Denn wir haben in einem Rechtsgutachten untersuchen lassen, wie Bürger:innen den Ausbau der Solarenergie in ihren Städten und Gemeinden mit direkter Demokratie voranbringen können. Das Ergebnis: eine fertige Abstimmungsfrage für ein Solar-Bürgerbegehren. Wie genau der „Solarentscheid“ funktioniert und was Sie damit in Ihrer Kommune erreichen können, erklären wir Ihnen in einem Online-Workshop: Wir geben einen Überblick, wie Bürgerbegehren ablaufen und wie Sie damit in Ihrer Kommune Klimapolitik machen können. Wir erzählen von der Klimawende von unten-Bewegung und erklären, wie Sie ein Teil davon werden können. Wir stellen die Ergebnisse des Rechtsgutachtens und die Abstimmungsfrage für den „Solarentscheid“ vor. Und wir erläutern Ihnen die wichtigsten Kampagnenschritte und wie wir Sie dabei unterstützen können. Der Solarentscheid entfacht auch in kleineren Gemeinden seine volle Wirkung und wird daher häufig von Initiativen im ländlichen Raum genutzt. Im Gegensatz zum Ökostrombegehren wird kein kommunales Stadtwerk benötigt, um den Solarausbau voranzubringen.

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Fundraising für Klimawende-Initiativen

Im Laufe eines Begehrens werden Sie früher oder später auf die Frage stoßen, wie Ihr Projekt finanziert werden kann. Geld entscheidet nicht darüber, ob Ihr Begehren gelingt oder nicht, aber es ist sinnvoll, sich im Vorfeld Gedanken dazu zu machen. Infos zum Fundraising und die Rolle von Geld während einer Kampagne finden Sie hier:

Wie spreche ich mit der Lokalpolitik?

Was wollen Sie durch Gespräche mit Politiker:innen erreichen? Wie können Sie sich auf Gespräche vorbereiten? Können auch schon aus Gesprächen Beschlüsse hervorgehen? Während einer Kampagne kommen Sie auch in Kontakt mit der Lokalpolitik. Gespräche sind dabei unerlässlich. Wie Sie an diese Gespräche herangehen und was Sie beachten sollten, erfahren Sie in zwei Kurz-Vorträgen: Thijs Lukas berichtet aus der Perspektive einer Bürgerinitiative und Karl Bär aus Sicht eines progressiven Stadtrates. Der Vortrag von Marie Ossenkopf (Kassel kohlefrei) wurde leider versehentlich nicht aufgezeichnet, Sie können aber die zentralen Punkte in der Zusammenfassung nachlesen.

Weitere Informationen

Aktiv werden!

Sie wollen für die Klimawende von unten aktiv werden, wissen aber nicht, wie? Hier finden Sie Antworten!

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Zum Beratungsangebot

Sie wollen aktiven Klimaschutz in Ihrer Gemeinde einfordern? Wir beraten Sie engagiert, kompetent und kostenlos.

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Zum Starterkit

Mit drei Videos zu einem erfolgreichen Bürgerbegehren.

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Aktuelle Meldungen

Symbol des Protests: Lützerath verteidigen!

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– In Nordrhein-Westfalen haben Polizei und RWE mit der Zerstörung von Lützeraths begonnen. Doch Klimaaktivist:innen, die das Dorf retten wollen, bekommen immer mehr Zulauf; am 14.1. ist eine große Bündnis-Demonstration geplant.

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Kein Geld für blauen Wasserstoff!

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– Vor dem Wirtschaftsministerium haben wir heute eine rauchende blaue Pipeline aufgestellt. Damit demonstrieren wir gegen die geplante Förderung von klimaschädlichem blauem Wasserstoff. Denn genau wie unsere Pipeline haben die aktuellen Pläne des Ministers Habeck ein massives Methan-Leck.

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– Energiesparen ist unsere sinnvollste Energiequelle. Im Entwurf fürs Energieeffizienzgesetz sind jedoch lediglich Maßnahmen vorgesehen, die sich für Unternehmen wirtschaftlich lohnen - das ist nicht genug! Unsere Forderungen lesen Sie hier.

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