Aktuelles zu Umweltpolitik, Landwirtschaft und Klimaschutz
Wir nehmen Stellung und klären auf: Unsere Fachreferent:innen analysieren die wichtigsten Entwicklungen zu Umwelt- und Klimathemen und ordnen diese für Sie ein. Unsere Arbeit wird durch die Unterstützung unserer Spender:innen und Fördermitglieder ermöglicht und ist daher unabhängig von politischer oder wirtschaftlicher Einflussnahme.
Unser Protest zeigt Wirkung: der EU-Rat scheitert vorerst an einer Einigung zum Pestizid-Omnibus. Jetzt könnte die Stimme eines deutschen CDU-Abgeordneten im Parlament den Ausschlag geben. Was jetzt zählt.
Das Europäische Parlament hat dem ersten Teil des EU-US-Handelsdeals zugestimmt. Damit sendet es ein fatales Signal: Statt aus der Abhängigkeit von russischem Erdgas zu lernen, droht sich Europa erneut an fossile Importe zu ketten – diesmal aus den USA. Und das ausgerechnet unter Donald Trump.
Das Herbizid Chlortoluron weist erhebliche Gefahren auf. Trotzdem darf es nun für weitere 22 Monate in der EU und damit auch in Deutschland eingesetzt. Schon wieder wurde eine Lücke in der Pestizidverordnung ausgenutzt, um riskante Pestizide im Verkehr zu halten – zu Lasten von Umwelt und Gesundheit.
Die Bundesregierung hat einen Entwurf für das umstrittene „Gebäude-Modernisierungs-Gesetz“ beschlossen, der in den nächsten Wochen im Bundestag diskutiert werden wird. Kritik kommt nicht zuletzt aus den eigenen Reihen.
Sulfurylfluorid ist bis zu 7.500-mal klimaschädlicher als CO₂. Wegen unserer Klage wird das Pestizid in Deutschland verboten - nun fordern wir ein Stopp der EU-Genehmigung.
Weil die Alzchem Group ihre Hauptversammlung nur online abhielt, reisten wir nach Trostberg – und trugen unsere Kritik von dort aus in die virtuelle Versammlung.
551 Fragen an NGOs, Zweifel an der Gemeinnützigkeit politisch engagierter Organisationen und Angriffe auf Informationsrechte: All das setzt zivilgesellschaftliches Engagement zunehmend unter Druck – und damit auch zentrale demokratische Grundprinzipien. Ein Gespräch über die Kampfansage von Friedrich Merz, ihre Folgen und die Rolle einer starken Zivilgesellschaft
40 Jahre nach Tschernobyl erklärt unser politischer Geschäftsführer Fabian Holzheid, wie die Atomkatastrophe zur Gründung des Umweltinstituts führte – und warum die Arbeit längst nicht getan ist.
Mähroboter verletzen und töten jedes Jahr zahlreiche Igel und andere Wildtiere. Gemeinsam mit einem breiten Bündnis fordert das Umweltinstitut deshalb ein bundesweites Nachtfahrverbot. Jetzt ist die Bundesregierung gefragt, den Schutz gefährdeter Arten verbindlich zu regeln.
Erst seit 2023 gibt es überhaupt ein Gesetz, das Energiesparen in Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen fördert. Dieses soll jetzt „reformiert“ – im Klartext: abgeschwächt – werden. Mit dem neuen Entwurf droht die Bundesregierung, zentrale Fortschritte beim Energiesparen zurückzudrehen. Damit bleiben Einsparpotenziale in Milliardenhöhe ungenutzt.