Studie: Kosteneinsparungen einer frühen Gasnetzstilllegungsplanung
Eine vom Umweltinstitut in Auftrag gegebene Fraunhofer-Studie zeigt, dass sich hohe Kosten beim Gasausstieg nur dann vermeiden lassen, wenn Gasnetzbetreiber zu einer frühzeitigen Ausstiegsplanung verpflichtet werden und bei der Stilllegung von Gasnetzen flexibel vorgehen können. Das Wirtschaftsministerium hatte kürzlich einen Gesetzesentwurf vorgelegt, der Stadtwerken und anderen Gasnetzbetreibern den Ausstieg aus der Gasversorgung ermöglichen soll. Der Vorschlag enthält allerdings keine verbindlichen Vorgaben für Netzbetreiber und eine viel zu lange Vorlauffrist von zehn Jahren.
Online-Diskussion am 22. Januar 2026
Am 22. Januar haben wir die Ergebnisse der Studie in einem kostenlosen Webinar für Bundespolitik, Verbände und Presse präsentiert. Zu Gast war Studienautor Roland Meyer sowie diverse Expert:innen aus der Verbändelandschaft und Praxis. Gemeinsam haben wir die Ergebnisse der Studie im Rahmen der anstehenden EnWG-Novelle diskutiert: Wie lassen sich kurze Planungszeiten und Verbraucherschutz zusammen denken? Wie hoch darf der Gaspreis steigen, bevor der Staat einspringen muss? Wer ist eigentlich für die betroffenen Gaskund:innen verantwortlich?
Die Veranstaltung wurde aufgezeichnet und steht Ihnen hier zur Verfügung. Den Foliensatz finden Sie im Download-Bereich.
Aufzeichnung der Online-Diskussion "Kosteneinsparungen einer frühen Gasnetzstilllegungsplanung"
Downloads
- Kurzgutachten: Kosteneinsparungen einer frühen Gasnetzstilllegungsplanung Volltext der Studie (29 Seiten) pdf - 1,77 MB
- Briefing zur Studie Kurzzusammenfassung für Politik und Presse (2 Seiten) pdf - 646,61 KB
- Stellungnahme des Umweltinstituts München zur nationalen Umsetzung des EU-Gaspakets Betrifft den vorliegenden Referentenentwurf zur EnWG-Novelle des BMWE (Stand 24.11.2025) pdf - 160,42 KB
- Foliensatz Online-Diskussion am 22. Januar 2026 inkl. Folien von Roland Meyer (IFAM) pdf - 3,56 MB
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