Bedrohte Arten im Porträt:

Rebhuhn (stark gefährdet): Die Vögel finden in eintönigen Agrarlandschaften kaum noch Deckung und Nahrung.

Haselmaus (selten): Sie kommt hauptsächlich in Laub- und Mischwäldern und artenreichen Hecken vor. Die kleinen Nagetiere leiden unter dem zunehmenden Lebensraumverlust.

Moorfrosch (gefährdet): Durch die Trockenlegung von Mooren und anderen Feuchtgebieten verliert der Moorfrosch seinen Lebensraum. Außerdem machen ihm die Belastung der Gewässer, zum Beispiel durch Pestizide und Dünger, zusätzlich das Leben schwer.

Himmelblauer Bläuling (gefährdet): Der Schmetterling lebt auf trockenen und mageren Wiesen. Durch ihre hohe Spezialisierung ist die Art besonders empfindlich für Eingriffe in ihren Lebensraum.

Kreuzotter (stark gefährdet): Die Schlange lebt in lichten Wäldern, Moore und Heiden. Der zunehmende Verlust ihres Lebensraums ist die Hauptursache für den Rückgang der Art.

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Wollen Sie mehr über die Themen Artenvielfalt und Artensterben erfahren?

Dann informieren Sie sich auf diesen und weiteren Seiten auf unserer Homepage.

Globales Artensterben mit dramatischem Ausmaß

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Überall auf der Welt ist ein rasanter Rückgang der Artenvielfalt zu verzeichnen. Wie es dazu kommt, welche Tiere betroffen sind und was dagegen unternommen werden kann, können Sie im Folgenden lesen.

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Ökologische Landwirtschaft fördert die Artenvielfalt

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Biologisch bewirtschaftete Flächen tragen durch den Verzicht auf chemisch-synthetische Pestizide und durch einen höheren Anteil an naturnahen Flächen wesentlich zu dem Schutz der Artenvielfalt bei.

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Das große Insektensterben

Themenseite

Insekten spielen nicht nur eine wesentliche Rolle in der Nahrungskette von Wildtieren, sondern sorgen mit ihrer Bestäubungsleistung auch für eine reiche Ernte an Obst und Gemüse. Ein Rückgang der Vielfalt und Masse an Insekten bedeutet daher eine große Gefahr für das Gleichgewicht unserer Ökosysteme und unserer Nahrungsmittelsicherheit.

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Weitere Meldungen zum Thema

Tag des Unkrauts: „Mehr Wildnis wagen!“

Landwirtschaft

– Mehr als 1.000 Wildkräuter wachsen in Deutschland, viele davon werden vorschnell als Unkraut abgestempelt. Dabei sind sie unverzichtbar für Insekten, Vögel und gesunde Böden. Zum „Tag des Unkrauts“ am 28. März sprechen wir mit den Kräuter- und Pilzexpert:innen Vanessa und Norman Glatzer von „Buschfunkistan“ darüber, warum der Begriff Unkraut in die Irre führt, was vermeintliche Störenfriede für die Artenvielfalt leisten und wie sich Giersch, Gundelrebe und Co. ganz praktisch nutzen lassen.

Tag des Unkrauts: „Mehr Wildnis wagen!“

Keine Endlos-Zulassung für Pestizide!

Landwirtschaft

– Bei der Agrarministerkonferenz (AMK) in Bad Reichenhall stand diese Woche auch die Zukunft des Pestizidrechts auf der Tagesordnung. Das Umweltinstitut hat die Konferenz genutzt, um gegen Pläne zur weiteren Lockerung von Schutzregeln zu protestieren. Mit einer Projektion am Königlichen Kurhaus und einer Protestaktion bei der Eröffnung machten wir deutlich: Gefährliche Pestizide dürfen nicht dauerhaft ohne neue Prüfung auf dem Markt bleiben.

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Pestizid-Omnibus: Gesetzespaket verstößt gegen EU-Recht

Landwirtschaft

– Ein juristisches Gutachten zeigt: Der Pestizid-Omnibus der EU-Kommission verstößt gegen geltendes EU-Recht und gefährdet Umwelt- und Gesundheitsschutz. Warum das Gesetzespaket so brisant ist, lesen Sie hier.

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