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Das Umweltinstitut München setzt sich für Klimaschutz und den naturverträglichen Ausbau erneuerbarer Energien sowie für den ökologischen Landbau ohne Pestizide ein. Engagierte Wissenschaftler:innen und Bürger:innen gründeten die Organisation 1986 nach der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl, um unabhängige Radioaktivitätsmessungen durchzuführen und über die Gefahren der Atomkraft aufzuklären.
Seitdem hat sich das Umweltinstitut zu einer festen Größe im deutschen Umwelt- und Naturschutz mit rund 12.000 Fördermitgliedern entwickelt. Das Umweltinstitut ist ein unabhängiger und gemeinnütziger Verein.
Hier finden Journalist:innen aktuelle Pressemeldungen und Informationen zu den Schwerpunktthemen des Umweltinstituts. Melden Sie sich gerne bei uns, wenn Sie Interviewpartner:innen suchen oder eine Frage haben.
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Zum Auftakt der Agrarministerkonferenz (AMK) in Bad Reichenhall fordert das Umweltinstitut München ein klares Nein zu Plänen für eine weitreichende Deregulierung der Pestizidzulassung in der Europäischen Union. Am Vorabend der Konferenz projizierte die Organisation die Botschaft „Keine Endloszulassung für Pestizide!“ an die Fassade des Königlichen Kurhauses, dem Tagungsort der Konferenz.
Zur anstehenden Veröffentlichung des Projektionsberichts des Umweltbundesamts fordert das Umweltinstitut München mehr Tempo bei der Energieeffizienz. Deutschland droht seine Klimaziele ab 2030 zu verfehlen. Geplante Abschwächungen beim Gebäudeenergiegesetz, beim Ausbau erneuerbarer Energien und beim Energieeffizienzgesetz werden die Klimalücke vergrößern.
Die von der Europäischen Kommission geplante Abschaffung von Pestizid-Schutzstandards ist rechtswidrig. Das zeigt ein Rechtsgutachten, das mehrere Verbraucher- und Umweltschutzorganisationen heute veröffentlicht haben.
Das Umweltinstitut München warnt vor schwerwiegenden ökologischen Folgen des EU-Mercosur-Abkommens. Die Umweltorganisation kritisiert, dass der Vertrag umwelt- und klimaschädliche Produktions- und Exportmodelle fördert, die Abholzung des Regenwaldes vorantreibt und die Artenvielfalt sowie indigene Gemeinschaften bedroht. Das Abkommen öffnet neue Märkte für Produkte mit hohen Umwelt- und Klimalasten wie Verbrennerfahrzeuge und Pestizide. Verbindliche Regeln für Klima- und Umweltschutz fehlen.
Der Gesetzentwurf zur Umsetzung der EU-Anti-SLAPP-Richtlinie bleibt weit hinter den Erwartungen zurück. Das No SLAPP Bündnis Deutschland kritisiert insbesondere die Beschränkung auf grenzüberschreitende Fälle, die fehlende Regelung des außergerichtlichen Bereichs und die unzureichenden Sanktionsmechanismen. Aktuelle Fälle zeigen: Der Entwurf würde Betroffenen von strategischer Einschüchterung keinen wirksamen Schutz bieten. Deshalb fordert das Bündnis, den Anwendungsbereich auf nationale Fälle auszuweiten, den außergerichtlichen Bereich zu regeln, wirksame Sanktionen einzuführen und Beratungsstrukturen gesetzlich abzusichern.