Radikale Pläne zur Pestizid-Deregulierung

Der Freistaat Sachsen begrüßt nicht nur die auf EU-Ebene geplante unbefristete Genehmigung von Pestizid-Wirkstoffen im Rahmen des sogenannten Pestizid-Omnibusses, sondern fordert darüber hinaus weitere Lockerungen. Sachsen möchte dieses Prinzip auf nationale Pestizidzulassungen ausweiten und diverse Schutzregeln im EU-Pestizidrecht noch weiter abschwächen.

UPDATE: 
Auf der Frühjahrs-Agrarministerkonferenz 2026 in Bad Reichenhall wurde der sächsische Antrag wegen des Widerstands der Länder Bremen, Hamburg und Niedersachsen nicht angenommen. In einer Protokollerklärung sprachen sich die 13 verbleibenden Bundesländer dennoch für die gefährlichen Deregulierungswünsche des Sächsischen Agrarministers aus. Damit bleibt die Gefahr bestehen, dass Deutschland im Rat der EU Druck ausübt, weitere Schutzregeln abzuschaffen, um der Pestizidindustrie höhere Profite zu ermöglichen.

Vielfältiger Protest während die Minister:innen zur Konferenz anreisen.

Projektion am Vorabend auf die Fassade des Tagungsorts der AMK, dem königlichen Kurhaus in Bad Reichenhall.

Die Botschaft ist deutlich: Die Agrarministerkonferenz muss die Pläne entschieden ablehnen!

Im Gespräch mit der niedersächsischen Agrarministerin Miriam Staudte.

Sogar für ein gemeinsames Foto hat die Zeit vor der Konferenz gereicht.

Und ein Bild vor der Bergkulisse darf natürlich auch nicht fehlen.

Wir können den Pestizid-Omnibus gemeinsam stoppen!

Doch es gibt gute Nachrichten: Mit unserer neuen Aktion „Mail for EU – Pestizidpaket stoppen!“ können Sie ganz einfach eine Mail mit Ihrem Widerspruch gegen diese Pläne an Ihre zuständigen EU-Abgeordneten senden.
Noch haben wir die Chance, diese gefährlichen Pläne durch unsere gewählten Vertreter:innen zu stoppen!

16.552/20.000 Einträge

Mail for EU: Pestizidpaket stoppen!

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Die EU-Kommission möchte Glyphosat und Co. unbegrenzte Pestizid-Genehmigungen erteilen. Senden sie jetzt Einspruch an ihre EU-Abgeordneten!

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