Energie und Klima
Das Umweltinstitut zum neuen Heizungsgesetz
Tiefpunkt für den Klimaschutz und eine Kostenfalle für zahllose Haushalte
Hier finden Sie Pressemitteilungen, Bildmaterial und Veröffentlichungen für redaktionelle Berichterstattung.
Energie und Klima
Tiefpunkt für den Klimaschutz und eine Kostenfalle für zahllose Haushalte
Energie und Klima
Eine neue Studie des Fraunhofer IFAM im Auftrag des Umweltinstitut München und von GasWende dokumentiert, dass die im neuen Heizungsgesetz vorgesehene Nutzung von Biogas das Auslaufmodell Gasheizung nicht retten kann. Grund dafür ist die sinkende Gasnachfrage. Viele Gasnetzbetreiber können einen wirtschaftlichen Netzbetrieb nicht mehr sicherstellen und werden die Netze daher bis 2045 stilllegen. Die Beimischung von teurem und knappem Biogas kann diese Entwicklung nicht stoppen, sondern sorgt für zusätzliche Kosten.
Energie und Klima
Mehr Planungssicherheit und Pragmatismus verspricht Wirtschaftsministerin Katherina Reiche durch die Reform des Gebäudemodernisierungsgesetzes (GModG). Eine repräsentative Forsa-Umfrage im Auftrag des Umweltinstitut München zeigt nun, dass das Reformvorhaben in seiner jetzigen Form bei Bürgerinnen und Bürgern eher neue Unsicherheiten hervorruft. Eine Mehrheit erwartet einen Verlust an Planungssicherheit, langfristige Preissteigerungen und Engpässe bei erneuerbaren Brennstoffen. Darüber hinaus meinen zwei Drittel der Befragten, dass die Reform es schwieriger machen wird, die deutschen Klimaziele zu erreichen. Der Bundestag könnte das Gesetz noch vor der Sommerpause beschließen.
Energie und Klima
Am Mittwoch, den 24. Juni, wird das Bundeskabinett voraussichtlich eine Novelle des Energieeffizienzgesetzes beschließen. Diese enthält zahlreiche Abschwächungen der bisherigen Vorgaben zum Energiesparen. Das Umweltinstitut München kritisiert das Vorhaben angesichts der weltweiten Klima- und Energiekrise als unverantwortlich, geopolitisch kurzsichtig und schädlich für den Wirtschaftsstandort Deutschland.
Energie und Klima, Welt und Handel
Am Dienstag stimmt das Europäische Parlament über die Zollsenkungen für US-Güter im Rahmen des EU-US-Handelsabkommens ab. Nun wächst der Druck auf die Abgeordneten: Fast zwei Drittel der Deutschen meinen, dass das EU-Parlament den Zollsenkungen nicht zustimmen sollte. Kritisch sieht die Mehrheit auch weitere fossile Energieimporte aus den USA und mögliche Angriffe auf europäische Umweltgesetze im Zuge des Abkommens.
Landwirtschaft
Das Herbizid Chlortoluron gilt als gefährlich für Umwelt und Gesundheit. Trotzdem hat die EU beschlossen, dass es für weitere 22 Monate in der EU und damit auch in Deutschland eingesetzt werden darf. Und das, obwohl die letzte Risikoprüfung des Wirkstoffs bereits mehr als 20 Jahre zurückliegt. Möglich wird dies durch eine sogenannte technische Verlängerung, ein gesetzliches Schlupfloch, das ursprünglich für Ausnahmen gedacht war. Das Umweltinstitut fordert, diese Praxis zu beenden und Chlortoluron umgehend zu verbieten.
Gesammelte Medieninformationen und Bildmaterial zu Schwerpunktthemen des Umweltinstituts.