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Das Umweltinstitut München setzt sich für Klimaschutz und den naturverträglichen Ausbau erneuerbarer Energien sowie für den ökologischen Landbau ohne Pestizide ein. Engagierte Wissenschaftler:innen und Bürger:innen gründeten die Organisation 1986 nach der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl, um unabhängige Radioaktivitätsmessungen durchzuführen und über die Gefahren der Atomkraft aufzuklären.
Seitdem hat sich das Umweltinstitut zu einer festen Größe im deutschen Umwelt- und Naturschutz mit rund 12.000 Fördermitgliedern entwickelt. Das Umweltinstitut ist ein unabhängiger und gemeinnütziger Verein.
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Mieter:innen müssen steigende Heizkosten und Modernisierungsumlagen für neue fossile Heizungen nicht akzeptieren. Zu diesem Schluss kommt ein neues Rechtsgutachten im Auftrag des Umweltinstitut München und von Protect the Planet. Das Gutachten sieht gute Erfolgsaussichten, entsprechende Kosten vor Gericht anzufechten. Zugleich eröffnet es einen Weg, das Gebäudemodernisierungsgesetz durch das Bundesverfassungsgericht überprüfen zu lassen.
Eine neue Studie des Fraunhofer IFAM im Auftrag des Umweltinstitut München und von GasWende dokumentiert, dass die im neuen Heizungsgesetz vorgesehene Nutzung von Biogas das Auslaufmodell Gasheizung nicht retten kann. Grund dafür ist die sinkende Gasnachfrage. Viele Gasnetzbetreiber können einen wirtschaftlichen Netzbetrieb nicht mehr sicherstellen und werden die Netze daher bis 2045 stilllegen. Die Beimischung von teurem und knappem Biogas kann diese Entwicklung nicht stoppen, sondern sorgt für zusätzliche Kosten.
Mehr Planungssicherheit und Pragmatismus verspricht Wirtschaftsministerin Katherina Reiche durch die Reform des Gebäudemodernisierungsgesetzes (GModG). Eine repräsentative Forsa-Umfrage im Auftrag des Umweltinstitut München zeigt nun, dass das Reformvorhaben in seiner jetzigen Form bei Bürgerinnen und Bürgern eher neue Unsicherheiten hervorruft. Eine Mehrheit erwartet einen Verlust an Planungssicherheit, langfristige Preissteigerungen und Engpässe bei erneuerbaren Brennstoffen. Darüber hinaus meinen zwei Drittel der Befragten, dass die Reform es schwieriger machen wird, die deutschen Klimaziele zu erreichen. Der Bundestag könnte das Gesetz noch vor der Sommerpause beschließen.
Am Mittwoch, den 24. Juni, wird das Bundeskabinett voraussichtlich eine Novelle des Energieeffizienzgesetzes beschließen. Diese enthält zahlreiche Abschwächungen der bisherigen Vorgaben zum Energiesparen. Das Umweltinstitut München kritisiert das Vorhaben angesichts der weltweiten Klima- und Energiekrise als unverantwortlich, geopolitisch kurzsichtig und schädlich für den Wirtschaftsstandort Deutschland.
Am Dienstag stimmt das Europäische Parlament über die Zollsenkungen für US-Güter im Rahmen des EU-US-Handelsabkommens ab. Nun wächst der Druck auf die Abgeordneten: Fast zwei Drittel der Deutschen meinen, dass das EU-Parlament den Zollsenkungen nicht zustimmen sollte. Kritisch sieht die Mehrheit auch weitere fossile Energieimporte aus den USA und mögliche Angriffe auf europäische Umweltgesetze im Zuge des Abkommens.